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Landkreis Kempen (Wartheland)

15. 5. 1815
Eingliederung1 der zukünftigen Provinz Posen in den preußischen Staat;
Der Kreis Ostrzeszow (teilweise) 2, Departement Kalisch, tritt vom Herzogtum Warschau zum Königreich Preußen.
Der Kreis Ostrzeszow umfaßt die Städte

und weitere Dörfer und Etablissements.
Kreisstadt ist Ostrzeszow.

1. 7. 1815
Aufnahme der Tätigkeit der Regierungskommission in Posen.

7. 6. 1815?
Vorläufige Bildung der Provinz Posen.


8. 7. 1815
Veröffentlichung der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. 4. 1815.
Danach sollen in der preußischen Provinz Posen die folgenden Regierungsbezirke eingerichtet bzw. neu abgegrenzt werden:

1. 1. 1818
Neugliederung der Kreise im Regierungsbezirk Posen:
Bestätigung des Kreises Ostrzeszow 3.
Sitz der Verwaltung ist die Stadt Ostrzeszow.

3. 2. 1830
Einsetzung eines Distriktspolizeikommissars in Ostrzeszow4.

8. 1832
Umbenennung 5 des Kreises Ostrzeszow in Schildberg.

1. 8. 1833
Einführung der Woytbezirks-Verfassung in den Kreisen des Regierungsbezirks Posen.
Einteilung des Kreises Schildberg in 8 Woytbezirke6.

17. 1. 1834
Einführung der Dienst-Anweisungen

1. 4. 1837
Einführung der Polizeidistrikts-Verfassung.
Einteilung des Kreises Schildberg in 5 Polizeidistrikte7.

1. 12. 1837
Veröffentlichung der Dienst-Anweisung für die Districts-Commissarien der Provinz Posen vom 21. 10. 1837.

2. 6. 1841
Einführung der Kreisordnung für das Großherzogtum Posen vom 20. 12. 1828 im Kreis Schildberg8.

31. 1. 1843
Trennung der Gutsbezirke von den Landgemeinden9.

5. 12. 1848
Umbenennung der Provinz Großherzogtum Posen in Posen10.

11. 3. 1850
Erlaß der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat11.

19. 6. 1852
Sistierung der Einführung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.

24. 5. 1853
Aufhebung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850 und Wiederherstellung des früheren Rechtszustandes.

30. 5. 1853
Erlaß der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie12

1. 10. 185513
Verlegung des Landratsamtes14. von Schildberg nach Kempen.

30. 5. 1856
Einführung


1. 7. 1867
Der Kreis Schildberg in der preußischen Provinz Posen, Regierungsbezirk Posen, tritt zum Norddeutschen Bund.
Sitz der Verwaltung ist die Stadtgemeinde Kempen.

1. 1. 1871
Erweiterung und Umbenennung des Norddeutschen Bundes zum Deutschen Reich.

1. 7.1877
Einteilung des Kreises Schildberg in 6 Polizeidistrikte15.

1. 10. 1887
Bildung der Kreise

1. 1. 1888
Einteilung der Kreise

1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.

1. 7. 1903
Einteilung des Kreises Kempen in 4 Polizeidistrikte20.

11. 11. 190721
Eingliederung des Gutsbezirks Rogaszyce (teilweise)22 aus dem Kreis Schildberg in den Kreis Kempen i. Posen.

1. 7. 1910
Einteilung des Kreises Schildberg in 4 Polizeidistrikte25.

6. 10. 1910
Verbindliche Festlegung der Schreibweise von Ortsnamen mit mehreren Namensbestandteilen26.

9. 1. 1920
Der Kreis Kempen i. Posen in der preußischen Provinz Posen, Regierungsbezirk Posen, umfaßt ? Gemeinden/Gutsbezirke.
Sitz der Verwaltung ist die Stadtgemeinde Kempen i. Posen.
Der Kreis Schildberg in der preußischen Provinz Posen, Regierungsbezirk Posen, umfaßt ? Gemeinden/Gutsbezirke.
Sitz der Verwaltung ist die Stadtgemeinde Schildberg.

10. 1. 1920
Abtretung der Kreise Kempen i. Posen und Schildberg an die Republik Polen,.


1. 1. 1939
Einmarsch deutscher Truppen in Polen.

28. 9. 1939
Der polnische Landkreis Kępno tritt zum Militärbezirk Posen.
Vorläufige Umbenennung des Landkreises Kepno in Kempen.


26. 10. 1939
Der bisher polnische Landkreis Kępno tritt zum Deutschen Reich.
Vorläufige Umbenennung des Landkreises Kepno in Kempen.
Eingliederung des Landkreises Kempen in den Reichsgau Posen, Regierungsbezirk Kalisch;
Einführung des Sudetengaugesetzes vom 14. 4. 1939 in Verbindung mit dem Erlaß des Führeres und Reichskanzlers über die Verwaltung der Ostgebiete vom 8. 10. 1939.

29. 12. 1939
Bestätigung des Namens Kempen27.

29. 1. 1940
Umbenennung des Reichsgaues Posen in Wartheland.

1. 4. 1940
Verlegung des Sitzes des Regierungspräsidenten von Kalisch nach Lodsch.
Einführung von Artikel III28 der Verordnung über die Einführung der Deutschen Gemeindeordnung in den eingegliederten Ostgebieten vom 21. 12. 1939.

U15. 2. 1941
mbenennung des Regierungsbezirkes Kalisch in Litzmannstadt.

21. 5. 1941
Umbenennung des Landkreises Kempen in Kempen (Wartheland).

18. 5. 1943
Bestätigung des Namens Kempen (Wartheland).

1. 1. 1945
Der Landkreis Kempen (Wartheland)29 im Reichsgau Wartheland, Regierungsbezirk Litzmannstadt, umfaßt 123 Gemeinden.
Sitz der Verwaltung ist die Stadt Kempen (Wartheland).





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Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 6. 12. 2016.