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13. 1. 1935
Saarabstimmung1.
18. 2. 1935, 0.00 Uhr
Einbeziehung des Saargebietes in das deutsche Zollgebiet;
Einführung der Reichsmark neben dem französischen Franken.
1. 3. 1935
Das Saargebiet mit dem Stadtkreis Saarbrücken, dem Landkreis Saarbrücken, den Kreisen Merzig, Ottweiler, Saarlouis und Sankt Wendel und den Bezirksämtern Homburg und Sankt Ingbert tritt wieder unter die volle Souveränität des Deutschen Reiches (8 Kreise/Bezirksämter).
Einführung des Gesetzes über die vorläufige Verwaltung des Saarlandes vom 30. 1. 1935.
Umbenennung des Saargebietes in Saarland.
Alleinige Einführung der Reichsmark2.
Sitz des Reichskommissars für die Rückgliederung des Saarlandes ist Saarbrücken.
1. 8. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung
15. 1. 1936
Umbenennung des Kreises Saarlouis in Saarlautern.
17. 6. 1936
Umbenennung der Behörde des Reichskommissars für die Rückgliederung des Saarlandes in Reichskommissar für das Saarland.
1. 1. 1939
Umbenennung der Kreise und Bezirksämter in Landkreise.
8. 4. 1940
Umbenennung der Behörde des Reichskommissars für das Saarland in Reichskommissar für die Saarpfalz mit dem Sitz der Verwaltung in Kaiserslautern3.
11. 3. 1941
Umbenennung der Behörde des Reichskommissars für die Saarpfalz in Reichsstatthalter in der Westmark mit dem Sitz der Verwaltung in Saarbrücken4.
1. 4. 1943
Eingliederung der Stadt Forbach und der Gemeinden Alstingen, Kleinrosseln und Spichern aus dem Landkreis Sankt Avold, CdZ-Gebiet Lothringen, in die Verwaltung der Stadt und des Stadtkreises Saarbrücken.
1. 10. 1943
Bezeichnung der Stadt Forbach und der Gemeinden Alstingen, Kleinrosseln und Spichern als Verwaltungsbezirk Forbach.
1. 1. 1945
Das Saarland5 umfaßt den Stadtkreis Saarbrücken6 und die Landkreise Homburg, Merzig, Ottweiler, Saarbrücken, Saarlautern, Sankt Ingbert und Sankt Wendel (8 Kreise).
Sitz des Reichskommissars in der Westmark ist Saarbrücken.
| Reichskommissar für die Rückgliederung des Saarlandes (Saarland): | ||||
| - | 1. | 3. | 1935: | Gauleiter der NSDAP Josef Bürckel aus Speyer?. |
| Reichskommissar für das Saarland (Saarland): | ||||
| - | 17. | 6. | 1936: | Gauleiter der NSDAP Josef Bürckel in Saarbrücken. |
| Reichskommissar für die Saarpfalz (Saarland): | ||||
| - | 8. | 4. | 1940: | Gauleiter der NSDAP Josef Bürckel in Neustadt an der Weinstraße. |
| Reichsstatthalter in der Westmark (Saarland): | ||||
| - | 11. | 3. | 1941: | Gauleiter der NSDAP Josef Bürckel in Saarbrücken7, |
| - | 29. | 9. | 1944: | Gauleiter der NSDAP Willi Stöhr in Saarbrücken8. |
| Regierungspräsident9 (Saarland) | ||||
| - | . | . | 1935: | ?, |
| - | . | . | 193?: | Dr. jur. Philipp Jung aus ?10, |
| - | . | 4. | 1941: | Regierungspräsident Karl Barth aus Wien11. |
| Höherer SS- und Polizeiführer Westmark (Saarland, Land Bayern (teilweise) und CdZ-Gebiet Lothringen): |
||||
| - | 19. | 7. | 1940: | SS-Gruppenführer Theodor Berkelmann aus Düsseldorf12. |
| Fußnoten: | |
| 1 | 90,73 % für Deutschland; 8,86 % für den Status quo; 0,4 % für Frankreich; |
| 2 | Kurs: 1 französischer Franken = 0,1645 Reichsmark. |
| 3 | Unter Zusammenlegung mit der Behörde der bayerischen Regierung der Pfalz. |
| 4 | Unter Zusammenlegung auch mit der Behörde des Chefs der Zivilverwaltung in Lothringen. |
| 5 | 1939: 842.454 Einwohner. |
| 6 | Von ihm wird mitverwaltet der Verwaltungsbezirk Forbach (Gemeinden Alstingen, Kleinrosseln und Spichern) im CdZ-Gebiet Lothringen. |
| 7 | 10. 4. 1941: Generalleutnant der Polizei; 10. 12. 1941 zum Höheren SS- und Polizeiführer Rhein in Wiesbaden ernannt. |
| 8 | 28. 9. 1944 gestorben. |
| 9 | Als allgemeiner Vertreter des Reichsstatthalters in der staatlichen Verwaltung. |
| 10 | 14. 12. 1940 als Bürgermeister nach Wien. |
| 11 | Bis 4. 1945. |
| 12 | 10. 4. 1941: Generalleutnant der Polizei; 10. 12. 1941 zum Höheren SS- und Polizeiführer Rhein in Wiesbaden ernannt. |
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Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 28. 2. 2012.