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Gründung der Stadt1 Damgarten in der Nähe des Ortes Damgor2.
19. 9. 1815
Eingliederung3 der Stadt Damgarten in den preußischen Staat.
31. 5. 1853
Einführung des Gesetzes betreffend die Verfassung der Städte in Neuvorpommern und Rügen.
Danach behalten alle Städte ihre bisherigen Verfassungen;
für jede Stadt ist ein besonderer Stadtrezeß4 festzustellen.
1. 1. 1874
Der Ortspolizeibezirk Damgarten umfaßt die Stadtgemeinde Damgarten (1 Gemeinde).
Es gilt das Gesetz betreffend die Verfassung der Städte in Neuvorpommern und Rügen vom 31. 5. 1853.
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
Es gelten
14. 2. 1874
Bildung des Amtsbezirks Pütnitz Nr. 7 aus dem Gutsbezirk Pütnitz (1 Gutsbezirk).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Pütnitz.
17. 9. 1878
Endgültige Feststellung des Amtsbezirks Pütnitz Nr. 7 mit dem Gutsbezirk Pütnitz (1 Gutsbezirk).
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 19195.
30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 19276.
1928?
Der Amtsbezirk Pütnitz umfaßt den Gutsbezirk Pütnitz (1 Gutsbezirk).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Pütnitz.
1928?
Eingliederung des Gutsbezirks Pütnitz in die Stadtgemeinde Damgarten;
Auflösung des Amtsbezirks Pütnitz.
1. 1. 1931
Eingliederung der Stadtgemeinde Damgarten (teilweise)7 in die Landgemeinde Langendamm im Amtsbezirk Saal.
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933;
Umbenennung der Stadtgemeinde Damgarten in Stadt Damgarten.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935.
1. 1. 1945
Der Ortspolizeibezirk Damgarten umfaßt die Stadt Damgarten8 (1 Gemeinde).
| Bürgermeister (Stadtgemeinde/Stadt Damgarten): | ||||
| - | . | . | ?: | Friederich aus ?9, |
| - | . | 3. | 1840: | Kamerar Sternberg in Damgarten, |
| - | . | 4. | 1848: | Sternberg aus ? (kommissarisch), |
| - | 1. | 11. | 1851: | Sternberg in Damgarten (endgültig), |
| - | . | 4. | 1867: | Hobuse aus ?, |
| - | 21. | 7. | 1879: | Kgl. Zeuglieutenant a. D. Robert Lehmann aus Stralsund für 12 Jahre, |
| - | 3. | 10. | 1891: | Stadtsekretär Emil Plewka aus Glückstadt10, |
| - | 16. | 3. | 1894: | Stadtsekretär Paul Ehrhardt aus Pritzwalk11 |
| - | 1. | 7. | 1899: | Senator Dresen in Damgarten (vertretungsweise), |
| - | . | . | ?: | ?, |
| - | . | . | 1913: | Dr. iur. Karl Anklam aus Berlin12, |
| - | . | . | 1920: | Kühl aus ?, |
| - | . | 4. | 1932: | Gölling aus ? für 12 Jahre, |
| - | . | . | 1944: | ?. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Pütnitz): | ||||
| - | 14. | 2. | 1874: | Major a. D., Kreisdeputierter von Zanthier in Pütnitz für 6 Jahre, |
| - | . | . | ?: | ?. |
| - | . | . | 1928: | ?. |
| Fußnoten: | ||
| 1 | Nach Lübisch-Stralsundischem Recht. | |
| 2 | = Dammagora, deutsch: Eichenberg. | |
| 3 | Aufgrund des Patentes wegen Besitzergreifung des mit der Preußischen Monarchie vereinigten Herzofthums Pommern und Fürstenthums Rügen vom gleichen Tage. | |
| 4 | = Stadtverfassung. Der Bürgermeister wurde für eine lebenslange Amtsdauer gewählt. |
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| 5 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
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| 6 | Danach sind unter anderem die bestehenden selbständigen Gutsbezirke aufzulösen. Bis zur Auflösung des einzelnen Gutsbezirks finden die für die Landgemeinden geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sie nicht das Bestehen einer Gemeindevertretung (Gemeindeversammlung) zur Voraussetzung haben. |
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| 7 | ? | |
| 8 | 1944: 3.928 Einwohner. | |
| 9 | 3. 1840 Ämter %ndash; auch als Stadtrichter $ndash; niedergelegt. | |
| 10 | 1. 12. 1893 zurückgetreten; ? als Bürgermeister nach Kappeln. |
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| 11 | Bis 1. 7. 1899; dann als Bürgermeister nach Ziesar. | |
| 12 | 11. 1919 als Bürgermeister nach Rügenwalde. | |
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Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten r>1874 – 1945>:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 23. 9. 2026.