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21. 1. 1720
Vertrag von Stockholm:
Das Königreich Preußen erwirbt Pommen (teilweise)1.
4. 2. 1723
Bildung der Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer2 in Stargardt.
Sie untersteht dem Generaldirektorium in Berlin.
8. 1723
Verlegung der Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer von Stargardt nach Stettin.
1. 1. 1725
Bildung
1. 7. 1794
Einführung des Allgemeinen Landrechts für die Preußischen Staaten vom 1. 6. 17745.
19. 11. 1808
Erlaß der Ordnung für sämmtliche Städte der Preußischen Monarchie6.
16. 12. 18087
Bestellung eines Oberpräsidenten für die Kammerdepartements
26. 12. 180811
Umbenennung
Es besteht der Pommersche Regierung in Stettin.
Sie untersteht dem Staatsministerium in Berlin.
1. 4. 1809
Verlegung der Pommerschen Regierung von Stettin13 nach Stargardt.
1. 9. 1809
Aufhebung der steuerrätlichen Kreise;
Bezeichnung der landrätlichen Kreise als Kreise.
27. 10. 1810
Aufhebung des Amtes des Oberpräsidenten.
17. 8. 1812
Veröffentlichung des Ediktes wegen Errichtung der Gendarmerie vom 30. Juli 1812.
Zusammenfassung der ländlichen Gemeinden des Kreises Demmin und der Städte14 Demmin und Treptow a./Tollense zu einer Korporation.
25. 6. 1814
Rückverlegung der Pommerschen Regierung von Stargard nach Stettin.
8. 7. 1815
Veröffentlichung der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. 4. 1815.
Danach sollen in der preußischen Provinz Pommern die folgenden Regierungsbezirke eingerichtet bzw. neu abgegrenzt werden:
1. 8. 1816
Bildung der preußischen Provinz Pommern.
Das Oberpräsidium ist in Stettin.
Bildung der Regierungsbezirke Cöslin und Stettin15.
Der Kreis Demmin gehört zum Regierungsbezirk Stettin.
1. 1. 1818
Neugliederung der Provinz Pommern in die Regierungsbezirke Cöslin, Stettin und Stralsund.
Übergang der Befugnisse der Regierungskommission in Stralsund auf die Regierung in Stralsund.
Neugliederung der Keise im Regieungbezirk Stettin:
Der Kreis Demmin umfaßt die Städte
und weitere ländliche Ortschaften und Etablissements.
Kreisstadt ist Demmin.
Eingliederung des Kreises Anclam (teilweise)16 in den Kreis Demmin.
17. 8. 1825
Erlaß der Kreisordnung17 des Herzogtums Pommern und Fürstentums Rügen.
31. 1. 1843
Trennung der Gutsbezirke von den Landgemeinden18.
27. 3. 1850
Veröffentlichung
19. 6. 1852
Sistierung der Einführung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.
24. 5. 1853
Aufhebung
21. 6. 1853
Einführung der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 1853.
Aufhebung der bereits eingeführten Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.
30. 5. 185622
Einführung
1. 7. 1867
Der Kreis Demmin in der preußischen Provinz Pommern, Regierungsbezirk Stettin, tritt zum Norddeutschen Bund.
Das Landratsamt ist in Demmin.
1. 1. 1871
Erweiterung und Umbenennung des Norddeutschen Bundes zum Deutschen Reich.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
2. 2. 1874
Einteilung des Kreises Demmin in Amtsbezirke23.
1. 7. 1874
Eingliederung der ehemaligen Weichbildsteile der Stadt Demmin aus dem Kreis Grimmen in den Kreis Demmin.
5. 9. 1878
Endgültige Feststellung der Amtsbezirke im Kreis Demmin.
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
19. 9. 1892
Eingliederung des Gutsbezirks Wodarg (teilweise)24 aus dem Amtsbezirk Siedenbollenthin, Kreis Demmin in den Gutsbezirk Janow im Amtsbezirk Iven, Kreis Anklam.
28. 9. 1892
Eingliederung des Gutsbezirks Wodarg (teilweise)25 aus dem Amtsbezirk Siedenbollenthin, Kreis Demmin in den Gutsbezirk Janow im Amtsbezirk Iven, Kreis Anklam.
6. 10. 1910
Verbindliche Festlegung der Schreibweise von Ortsnamen mit mehreren Namensbestandteilen27.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191928.
31. 12. 1920
Umbenennung der Republik Preußen in Freistaat Preußen29.
30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 192730.
1929?
Eingliederung der Gutsbezirke Gutsbezirke Deven, Drönnewitz und Wendeforst aus dem Kreis Grimmen in die Stadtgemeinde Demmin im Kreis Demmin.
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933;
Umbenennung der Stadtgemeinden in Städte.
25. 1. 1934?
Begradigung32 der Grenze zwischen
30. 1. 1934
Umbenennung33 des Freistaates Preußen in Land Preußen.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
1. 4. 1937
Eingliederung der Gemeinden Pinnow, Rottmannshagen und Zettemin aus dem Amtsbezirk Zettemin, Kreis Demmin, in den Kreis Malchin im Land Mecklenburg.
1. 1. 1939
Umbenennung des Kreises Demmin in Landkreis Demmin.
28. 12. 1939
Erlaß der Anordnung über die Verwaltungsführung34 in den Landkreisen.
1. 4. 1942
Eingliederung der Gemeinde Seedorf (teilweise)35 aus dem Amtsbezirk Nossendorf, Landkreis Grimmen, in den Landkreis Demmin.
1. 1. 1945
Der Landkreis Demmin36 in der preußischen Provinz Pommern, Regierungsbezirk Stettin, umfaßt 93 Gemeinden.
Das Landratsamt ist in Demmin.
29. 4. 1945
Besetzung der Stadt Altentreptow durch die Rote Armee.
30. 4. 1945
Besetzung der Städte Demmin und Jarmen durch die Rote Armee.
| Landrat (Kreis/Landkreis Demmin): | ||||
| - | 19. | 1. | 1812: | Kriegs- und Domänenrat Carl von Maltzahn aus ?, |
| - | 21. | 2. | 1831: | Karl Freiherr von Maltzahn aus Sommersdorf37, |
| - | . | . | 1841: | Regierungsrat Hermann von Heyden-Leistenow vom Oberpräsidium in Stettin38, |
| - | 30. | 7. | 1851: | Kreisgerichtsrat von François aus Pasewalk, |
| - | . | . | 1860: | Regierungsassessor Robert von Puttkamer von der Regierung in Coblenz (kommissarisch), |
| - | 13. | 3. | 1861: | Regierungsassessor Robert von Puttkamer in Demmin (endgültig)39, |
| - | . | 4. | 1867: | Gerichtsassessor und Rittergutsbesitzer Wilhelm von Heyden aus Cadow (kommissarisch), |
| - | 11. | 4. | 1868: | Gerichtsassessor und Rittergutsbesitzer Wilhelm von Heyden in Demmin (endgültig)40, |
| - | . | 11. | 1877: | Kreisdeputierter Freiherr von Maltzahn aus Gültz (kommissarisch), |
| 14. | 11. | 1877: | Landrat Wilhelm Freiherr von Müffling aus Czarnikau (kommissarisch, | |
| . | 1. | 187?: | Landrat Wilhelm Freiherr von Müffling in Demmin (endgültig)41, | |
| . | 12. | 1887: | Rittergutsbesitzer Graf von Cartlow-Heyden aus Cartlow42, | |
| . | 10. | 1888: | Landrat Adolf von Heyden aus Beeskow (kommissarisch), | |
| . | 5. | 1889: | Landrat Adolf von Heyden aus Beeskow versetzt nach Demmin (endgültig)43, | |
| 1. | 1. | 1913: | Regierungsassessor Gottfried von und zu Gilsa von der Regierung in Stettin (kommissarisch), | |
| . | 8. | 1913: | Regierungsassessor Gottfried von und zu Gilsa in Demmein (endgültig)44, | |
| . | . | 1914: | Kreisdeputierter Ernst von Heyden-Leistenow (vertretungsweise)45, | |
| . | . | 1916: | Landrat Gottfried von und zu Gilsa in Demmin Amt wieder übernommen46. | |
| Kreisleiter der NSDAP (Kreis Demmin im Gau Pommern): | ||||
| - | 1. | 10. | 1932: | ?, |
| - | . | . | 1937: | Franz Pietsschmann, |
| - | . | . | 1938: | Dr. Ludwig Zerbst47, |
| - | . | . | 1941: | Krabbe (vertretungsweise), |
| - | . | . | 1945: | ?. |
| Fußnoten: | |
| 1 | Das südliche Vorpommern bis zur Peene, einschließlich Stettin. |
| 2 | Aus dem bisherigen Behörden Kriegskommissariat und Amtskammer in Stargard. |
| 3 | Für die ländlichen Gemeinden. |
| 4 | Für die Städte Demmin und Treptow a./Tollense und andere. |
| 5 | Insbesondere: Zweiter Teil, sechster Titel: Von Gesellschaften überhaupt, und von Corporationen und Gemeinen insonderheit. |
| 6 | Die Städteordnung trat nicht sofort in Kraft. Sie wurde in jeder Stadt – je nach Dauer der Vorbereitungen – zu unterschiedlichen Zeiten formell eingeführt. |
| 7 | Publikandum, betreffend die veränderte Verfassung der obersten Staats-Behörden der Preußischen Monarchie in Beziehung auf die innere Landes- und Finanzverwaltung vom 16. 12. 1808. |
| 8 | Sitz in Potsdam. |
| 9 | Sitz in Cüstrin?. |
| 10 | Sitz in Stettin. |
| 11 | Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzial-, Polizei- ind Finanzbehörden vom 26. 12. 1808. |
| 12 | Bis 1819 noch meist als Regierungsdepartements bezeichnet. |
| 13 | Wegen der französischen Besetzung der Festung Stettin. |
| 14 | Bisher dem Steuerrat in Stettin unterstellt. |
| 15 | Das Amtsblatt Settin führt noch den Titel … der Königlichen Regierung von Pommern weiter und erst ab 1817 ... der Königlichen Regierung zu Stettin. |
| 16 | Stadt Jarmen, - von der Ritterschaft Batrow Anteil, Benzien, Cadow Vorwerk, Alt Cartlow, Neu Cartlow, Mussenthin, Groß Toitin, Klein Toitin, Tutow, Wietenwerder Vorwerk, Wietzow und Zemmin. das Amt Clempenow, - vom Amt Stokpe die Ortschaft Bolschow. |
| 7 | Sie galt für die Provinz Pommern. Ihre Einführung begann für jeden Kreis mit dem erstmaligen Zusammentritt der jeweiligen Kreisstände. |
| 18 | Aufgrund des Gesetzes über die Verpflichtung zur Armenpflege vom 31. 12. 1842. |
| 19 | Die Gemeindeordnung trat nicht sofort in Kraft. |
| 20 | Diese Ordnungen traten nicht sofort in Kraft. Sie sollten in der Folgezeit besonders eingeführt werden. Das ist bis zu ihrer Sistierung und Aufhebung aber nicht mehr geschehen. |
| 21 | Es treten wieder die früheren Vorschriften in Kraft mit Ausnahme in den Gemeinden, in denen die Gemeindeordnung bereits eingeführt worden ist. |
| 22 | Das Gesetz trat eine Tag nach der Veröffentlichung am 29. 5. 1856 in Kraft. |
| 23 | Entsprechend der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872. |
| 24 | 210,1458 ha. |
| 25 | 211,4266 ha. |
| 26 | 1905: 48.733 Einwohner. |
| 27 | Danach wird die Schreibweise der Orts- und Verwaltungsbezirksnamen mit einem unterscheidenden Vorsatzworte wie Alt, Neu, Groß, Klein, Bergisch, Deutsch usw. – sofern sie nicht jetzt schon in einem Worte geschrieben werden – ohne Bindestrich, dagegen solche, die sich aus zwei oder mehreren Stammnamen zusammensetzen, wie Schleswig-Holstein, Beeskow-Storkow usw. mit einem Bindestrich, als die amtlich richtige festgesetzt. |
| 28 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
| 29 | Entsprechend der Verfassung des Freistaats Preußen vom 30. 11. 1920. |
| 30 | Danach sind unter anderem die bestehenden selbständigen Gutsbezirke aufzulösen. Bis zur Auflösung des einzelnen Gutsbezirks finden die für die Landgemeinden geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sie nicht das Bestehen einer Gemeindevertretung (Gemeindeversammlung) zur Voraussetzung haben. |
| 31 | 1925: 49.929 Einwohner. |
| 32 | Die neue Grenze folgt nach der Begradigung des Augrabens dessen neuer Mittellinie. |
| 33 | Entsprechend dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs vom 30. 1 1934. |
| 34 | Danach obliegen in der Kreisstufe - die Menschenführung dem Kreisleiter der NSDAP, - die Verwaltung dem Landrat beziehungsweise dem Oberbürgermeister. Jede gegenseitige Einmischung ist zu unterlassen. Alle Stellen sollen aber eng und verständnisvoll zusammenarbeiten. |
| 35 | Der Woldeforst mit 815,1757h ha und das Gut Randow mit 410,2770 ha; insgesamt 1225,4527 ha. |
| 36 | 1944: 53.115 Einwohner. |
| 37 | 21. 10. 1868 verstorben. |
| 38 | 21. 1. 1851 verstorben. |
| 39 | 9. 1866 als Zivilkommissar zur Verwaltung von Mähren dem Herzog von Ujest beigeordnet. |
| 40 | 11. 1877 auf seinen Antrag aus dem Staatsdienst entlassen; 15. 11. 1877 als Landesdirektor nach Stettin. |
| 41 | 8. 8. 1887 als Polizeidirektor mit dem Prädikat eines Polizeipräsidenten nach Stettin. |
| 42 | 3. 1888 verstorben. |
| 43 | 28. 1. 1902 Charakter als Geheimer Regierungsrat verliehen; 28. 1. 1909 Roten Kronenorden III. Klasse verliehen; 1. 1. 1913 die nachgesuchte Entlassung aus dem Staatsdienst erteilt; Roten Adlerorden III. Klasse mit der Schleife verliehen. |
| 44 | Bis 1943; 1914 bis 1916 im Kriegsdienst. |
| 45 | Bis 1916. |
| 46 | Bis 1945? |
| 47 | 1940 als Kreisleiter der NSDAP versetzt nach Schneidemühl. |
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Zuletzt geändert am 29. 9. 2026.