| Zurück zu: | Städte und Amtsbezirke | Königsberg (Pr)/Samland/Fischhausen | Ostpreußen | Leitseite | |
2. 1. 1820
Umbenennung der von Auerwaldschen Güter in Grünwiese.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
Es gelten
30. 4. 1874
Bildung des Amtsbezirks Brandt Nr. 41 im Landkreis Königsberg aus den Gutsbezirken Greiben, Forst1, Julienhöh und Willmanns (3 Gutsbezirke).
Er wird uznächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Brandt.
Bildung des Amtsbezirks Heiligenwalde Nr. 29 im Landkreis Königsberg aus den Landgemeinden Heiligenwalde, Kalkeim, Oblitten, Pogauen, Possindern und Rogahnen und den Gutsbezirken Gehlblum, Grünwiese, Hohenrade, Heiligenwalde Domäne, Rosenthal und Willkühnen (12 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird uznächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Willkühnen.
20. 12. 1875
Eingliederung des bisher kommunalfreien Abbaus Strecken in den Gutsbezirk Groß Legden im Amtsbezirk Groß Legden.
25. 11. 1880
Eingliederung
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
6. 1. 1883
Endgültige Feststellung des Amtsbezirks Brandt Nr. 40 mit den Gutsbezirken Greiben, Forst4, Julienhöh und Willmanns 3 Gutsbezirke).
Endgültige Feststellung des Amtsbezirks Heiligenwalde Nr. 28 mit den Landgemeinden Heiligenwalde, Kalkeim, Oblitten, Pogauen, Possindern und Rogahnen und den Gutsbezirken Gehlblum, Grünwiese, Hohenrade, Heiligenwalde Domäne, Rosenthal und Willkühnen (12 Gemeinden/Gutsbezirke).
21. 4. 1886
Eingliederung der Gutsbezirke
30. 12. 1890
Eingliederung des Gutsbezirks Greiben, Forst (teilweise)7 in die Landgemeinde Adlig Sand im Amtsbezirk Friedrichstein.
1. 7. 1891
Eingliederung der Gutsbezirke Julienhöhe und Willmanns in den Kreis Labiau.
5. 12. 1891
Eingliederung des Freiguts Friedrichswalde aus dem Amtsbezirk Fuchshöfen in den Gutsbezirk Willkühnen.
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
27. 5. 1893
Eingliederung der kommunalfreien Besitzung Klein Hohenrade in den Gutsbezirk Groß Hohenrade.
16. 9. 1893
Eingliederung der kommunalfreien Besitzungen Cranzberg, Ellern, Polnischwerder, Strecken8 und Susannenthal in die Landgemeinde Heiligenwalde.
9. 11. 1895
Eingliederung der Marstallwiese9 in den Gutsbezirk Willkühnen.
15. 6. 1897
Eingliederung der Besitzung Cranzberg in die Landgemeinde Heiligenwalde.
15. 4. 1899
Eingliederung der Landgemeinde Oblitten (teilweise)10 und des Gutsbezirks Greiben, Forst (teilweise)11 in die Landgemeinde Groß Possindern.
22. 8. 1903
Eingliederung der Wiesengüter Schönwiese Nr. 1 und 212 in den Gutsbezirk Groß Legden im Amtsbezirk Groß Legden.
16. 5. 1903
Eingliederung des Gutsbezirks Greiben, Forst (teilweise)13 aus dem Amtsbezirk Brandt? in die Landgemeinde Conradsvitte im Amtsbezirk Schaaken.
6. 6. 1903
Eingliederung des Gutsbezirks Greiben, Forst (teilweise)14 aus dem Amtsbezirk Brandt? in den Gutsbezirk Wesselshöfen im Amtsbezirk Schaaken.
24. 10. 1903
Eingliederung einer Waldparzelle (teilweise)15 und einer Waldparzelle (Rest)16 aus dem Kreis Wehlau in den Gutsbezirk Willkühnen.
19. 11. 1904
Eingliederung des Schatullguts Schönwiese (teilweise)17 in die Landgemeinde Heiligenwalde.
21. 5. 1904
Eingliederung der Landgemeinden Heiligenwalde (teilweise)18 und Oblitten (teilweise)19 in den Gutsbezirk Heiligenwalde, Domäne;
Eingliederung der Gutsbezirke
23. 9. 1905
Eingliederung der Schatullgüter
7. 10. 1905
Entscheidung25, daß Parzellen
der Besitzung Gehlblum zugehören.
22. 10. 1905
Eingliederung des Gutsbezirks Greiben, Forst (teilweise)29 aus dem Amtsbezirk Brandt und der Landgemeinde Fuchshöfen (teilweise)30 aus dem Amtsbezirk Fuchshöfen in die Landgemeinde Pogauen.
10. 4. 1906
Eingliederung des Wiesengutes Grünwiese31 in die Landgemeinde Heiligenwalde.
25. 9. 1909
Eingliederung des Gutsbezirks Spitzings (teilweise)34 aus dem Amtsbezirk Groß Legden in die Landgemeinde Kalkeim.
29. 7. 1911
Eingliederung des Gutsbezirks Groß Legden (teilweise)35 in die Landgemeinde Heiligenwalde im Amtsbezirk Heiligenwalde.
7. 11. 1914
Eingliederung der Landgemeinde Heiligenwalde (teilweise)36 in den Gutsbezirk Heiligenwalde.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191937.
8. 6. 1923
Eingliederung der Landgemeinde Heiligenwalde (teilweise)38 in die Gemeinde Neu Legden im Amtsbezirk Groß Legden.
12. 11. 1925
Eingliederung der Gutsbezirke
6. 8. 1927
Eingliederung
30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 192743.
30. 9. 1928
Zusammenschluß der Landgemeinden
Eingliederung der Gutsbezirke
14. 11. 1928
Der Amtsbezirk Brandt umfaßt den Gutsbezirk Gutsbezirk Greiben, Oberförsterei-Anteil (1 Gutsbezirk).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Brandt.
15. 11. 1928
Eingliederung des Gutsbezirks Greiben, Forst (teilweise)48 in die Landgemeinde Postnicken im Amtsbezirk Postnicken;
Zusammenschluß der Landgemeinden
Auflösung des Amtsbezirks Brandt.
22. 3. 1929
Eingliederung der Landgemeinden
24. 7. 1929
Aufhebung der Entscheidungen vom 22. 3. 1929.
3. 4. 1930
Eingliederung der Landgemeinden Heiligenwalde (teilweise)53 und Kalkeim (teilweise)54 in die Landgemeinde Willkühnen.
9. 4. 1930
Eingliederung der Landgemeinde Norgehnen (teilweise)55 aus dem Amtsbezirk Schugsten in die Landgemeinde Pogauen.
13. 5. 1930
Eingliederung der Landgemeinde Willkühnen (teilweise)56 und der Landgemeinde Seewalde (teilweise)57 aus dem Amtsbezirk Groß Ottenhagen in die Landgemeinde Heiligenwalde.
14. 5. 1930
Eingliederung der Landgemeinde Pogauen (teilweise)58 aus dem Amtsbezirk Postnicken in den Amtsbezirk Heiligenwalde.
25. 10. 1930
Eingliederung der Landgemeinde Kalkeim (teilweise)59 in die Landgemeinde Heiligenwalde.
20. 1. 1931
Eingliederung der Landgemeinden
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
1. 4. 1937
Eingliederung der Gemeinde Pomedien (teilweise)62 aus dem Amtsbezirk Pomedien, Kreis Wehlau, in die Gemeinde Heiligenwalde.
1. 4. 1939
Der Amtsbezirk Heiligenwalde tritt zum Landkreis Samland.
1. 1. 1945
Der Amtsbezirk Heiligenwalde umfaßt die Gemeinden Heiligenwalde, Kalkeim, Pogauen und Willkühnen (4 Gemeinden).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Willkühnen?
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Brandt): | ||||
| - | 30. | 4. | 1874: | Hegemeister Louis Lumma in Brandt für 6 Jahre, |
| - | 23. | 6. | 1880: | Hegemeister Louis Lumma in Brandt für weitere 6 Jahre, |
| - | 18. | 5. | 1886: | Hegemeister Lumma in Brandt für weitere 6 Jahre, |
| - | ?: | ?, | ||
| - | 29. | 12. | 1919: | der zeitige Gutsvorsteher in Brandt63. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Heiligenwalde): | ||||
| - | 30. | 4. | 1874: | Administrator J. Balzuweit in Wilkühnen für 6 Jahre, |
| - | 23. | 6. | 1880: | Administrator Balzuweit in Wilkühnen für weitere 6 Jahre, |
| - | 10. | 10. | 1882: | Administrator Rumpf in Wilkühnen für 6 Jahre, |
| - | 28. | 9. | 1888: | Administrator Rumpf in Wilkühnen für weitere 6 Jahre, |
| - | 15. | 8. | 1889: | Gutsbesitzer Markull in Ober Heiligenwalde für 6 Jahre, |
| - | 15. | 11. | 1893: | stellvertretender Amtsvorsteher, Rittergutsbesitzer von Borcke in Willkühnen für 6 Jahre, |
| - | 31. | 10. | 1899: | Rittergutsbesitzer von Borc?ke in Willkühnen für weitere 6 Jahre, |
| - | 24. | 10. | 1905: | Rittergutsbesitzer von Borcke in Willkühnen für weitere 6 Jahre, |
| - | 6. | 2. | 1908: | Gutsbesitzer Kuwert in Pogauen für 6 Jahre, |
| - | 30. | 1. | 1914: | Gutsbesitzer Kuwert in Pogauen für weitere 6 Jahre, |
| - | 25. | 3. | 1918: | Rittergutsbesitzer Graf zu Dohna in Willkühnen für 6 Jahre, |
| - | 29. | 12. | 1919: | Rittmeister a. D. Kuwert in Pogauen, |
| - | 17. | 12. | 1930: | Gutsbesitzer Böhm in Willkühnen64. |
| Fußnoten: | |
| 1 | Forstbelauf Brandt. |
| 2 | 0,5580 ha. |
| 3 | 0,5580 ha. |
| 4 | Forstbelauf Brandt. |
| 5 | 1,0893 ha. |
| 6 | 1,3750 ha. |
| 7 | Abgetretenes Forstland von 3 preußischen Morgen. |
| 8 | = Streckenkrug. |
| 9 | Unter der Grundsteuermutterrolle Schäferei nachgewiesene 29,8520 ha. |
| 10 | Zum Schikowskischen Köllmergute gehörige Waldabfindung von 7 Morgen 125 Quadratruten. |
| 11 | Im Belauf Luxhaus des Forstreviers Greiben belegene Forstparzelle von 95 Morgen 42 Quadratruten. |
| 12 | Zusammen 30,7000 ha. |
| 13 | 3,6540 ha. |
| 14 | 0,9240 ha. |
| 15 | Insgesamt dem Gutsbesitzer Heinrich Behrend in Kuxtern, Kreis Wehlau, gehörig. Die Gesamtgröße des Waldes beträgt 16,8900 ha bzw. 69 Morgen 24 Quadratruten.Von der Umgemeindung im Landkreis Königsberg i. Pr. sind 29 Morgen 124 Quadratruten und 8 Morgen 20 Quadratruten betroffen. |
| 16 | Insgesamt dem Gutsbesitzer Heinrich Behrend in Kuxtern, Kreis Wehlau, gehörig. Die Gesamtgröße des Waldes beträgt 16,8900 ha bzw. 69 Morgen 24 Quadratruten.Von der Umgemeindung aus dem Kreis Wehlau in den Landkreis Königsberg i. Pr. sind 31 Morgen 60 Quadratruten betroffen. |
| 17 | 28,1670 ha der Gemarkung Schönwiese-Pogirmen. |
| 18 | 20,5175 ha. |
| 19 | 1,1673 ha. |
| 20 | 24,7114 ha. |
| 21 | 1,1673 ha. |
| 22 | Wasserfläche des Pregels von 3,7236 ha. |
| 23 | Wasserfläche des Pregels von 6,5357 ha. |
| 24 | Wasserfläche des Pregels von 6,5357 ha. |
| 25 | Durch den Kreisausschuß des Landkreises Königsberg i. Pr. |
| 26 | Bauerngrundstück Heiligenwalde mit 18,9300 ha, ferner Parzelle Anteil Wiesenland Schönwiese. |
| 27 | 5,0484 ha. |
| 28 | 9,0960 ha. |
| 29 | Palvengrundstück mit 40,7565 ha. |
| 30 | Kruggrundstück Gehlblum mit insgesamt 43,5175 ha. |
| 31 | 47,6720 ha. |
| 32 | Ortsteil Schönwiese. |
| 33 | Ortsteil Schönwiese. |
| 34 | 9,7120 ha. |
| 35 | Wiesengut Schönwiese, 43,3209 ha. |
| 36 | 10,3554 ha. |
| 37 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
| 38 | 8,4920 ha. |
| 39 | 6,5668 ha. |
| 40 | 6,5666 ha. |
| 41 | 10,3554 ha. |
| 42 | 10,2450 ha. |
| 43 | Danach sind unter anderem die bestehenden selbständigen Gutsbezirke aufzulösen. Bis zur Auflösung des einzelnen Gutsbezirks finden die für die Landgemeinden geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sie nicht das Bestehen einer Gemeindevertretung (Gemeindeversammlung) zur Voraussetzung haben. |
| 44 | Ohne Exklave Hohenrader See. |
| 45 | Exklave in der Gemeinde Kalkeim. |
| 46 | Exklave am Kulkeimer See. |
| 47 | Exklave Hohenrader See. |
| 48 | Eine Enklave des Gutsbezirks Jägertal, zwei Enklaven des Gutsbezirks Königlich Perwissau und eine Exklave des Gutsbezirks Rinau. |
| 49 | Zwei Exklaven, die im Gemeindebezirk Conradsvitte liegen. |
| 50 | Der an Pogauen angrenzende südliche Teil. |
| 51 | Aus den früheren Gutsbezirken Kuxtern, 0,3860 ha, und Popelken, 2,4330 ha, insgesamt 2,8190 ha. |
| 52 | 2,0291 ha. |
| 53 | 12,7120 ha. |
| 54 | 9,9260 ha. |
| 55 | 7,2050 ha. |
| 56 | 31,4420 ha. |
| 57 | 6,1460 ha. |
| 58 | Der aus Teilen des früheren Gutsbezirks Greiben bestehende Ortsteil. |
| 59 | 10,8509 ha. |
| 60 | 18,9090 ha. |
| 61 | 41,2237 ha nebst einer weiteren Parzelle. |
| 62 | Wiesengut Vogelsang, 15,7129 ha. |
| 63 | Bis 15. 11. 1928. |
| 64 | Bis 1. 1945? |
| Zurück zu: | Städte und Amtsbezirke | Königsberg (Pr)/Samland/Fischhausen | Ostpreußen | Leitseite | |
Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 %ndash; 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 19. 1. 2026.