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16. 7. 1857
Bildung des Gutes Finken aus den Etablissements Finken, Mühle und Finken, Vorwerk.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872
Es gelten
13. 6. 1874
Bildung des Amtsbezirks Groß Dirschkeim Nr. 41 aus den Landgemeinden Groß Dirschkeim, Klein Kuhren, Kreislacken, Marscheiten und Nöttnicken (5 Gemeinden).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Finken.
27. 3. 1879
Eingliederung der Landgemeinde Groß Dirschkeim (teilweise)1 in den Gutsbezirk Warnicken, Forst im Amtsbezirk Warnicken.
12. 9. 1879
Eingliederung
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
6. 1. 1883
Endgültige Feststellung des Amtsbezirks Groß Dirschkeim Nr. 40 Mit den Landgemeinden Groß Dirschkeim, Klein Kuhren, Kreislacken, Marscheiten und Nöttnicken (5 Gemeinden).
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
28. 7. 1893
Eingliederung der Landgemeinde Marscheiten (teilweise)4 in die Landgemeinde Alt Katzkeim im Amtsbezirk Groß Kuhren.
2. 7. 1898
Bildung der Gutsbezirke
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 19196.
30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 19277.
30. 9. 1928
Eingliederung der Gutsbezirke
17. 10. 1928
Eingliederung der Landgemeinde Kreislacken in die Landgemeinde Marscheiten.
29. 11. 1928
Eingliederung der Landgemeinde Klein Kuhren (teilweise)8 in die Landgemeinde Groß Dirschkeim.
22. 3. 1929
Eingliederung der Landgemeinden
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
1. 4. 1939
Der Amtsbezirk Groß Dirschkeim tritt zum Landkreis Samland.
1. 1. 1945
Der Amtsbezirk Groß Dirschkeim umfaßt die Gemeinden Groß Dirschkeim, Klein Kuhren, Marscheiten und Nöttnicken (4 Gemeinden).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Groß Dirschkeim?
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Groß Dirschkeim): | ||||
| - | 13. | 6. | 1874: | Gutsbesitzer Morgenstern in Finken für 6 Jahre, |
| - | 1880: | Gutsbesitzer Morgenstern in Finken für weitere 6 Jahre, | ||
| - | 28. | 4. | 1886: | Gutspächter Gronau in Groß Dirschkeim für 6 Jahre, |
| - | 23. | 4. | 1892: | Gutspächter Gronau in Groß Dirschkeim für weitere 6 Jahre, |
| - | 30. | 4. | 1898: | Gutspächter Gronau in Groß Dirschkeim für weitere 6 Jahre, |
| - | 12. | 4. | 1904: | Gutsbesitzer Adolf Gronau in Groß Dirschkeim für 6 Jahre, |
| - | 4. | 4. | 1910: | Gutsbesitzer Gronau in Groß Dirschkeim für weitere 6 Jahre, |
| - | 20. | 3. | 1916: | Gutsbesitzer Gronau in Groß Dirschkeim für weitere 6 Jahre, |
| - | 17. | 12. | 1919: | Besitzer Wiemann in Marscheiten, |
| - | . | . | ?: | ?, |
| - | . | . | 19??: | ? in Groß Dirschkein?11. |
| Fußnoten: | |
| 1 | 5,2010 ha. |
| 2 | 0,6210 ha. |
| 3 | 0,6210 ha. |
| 4 | 2,8570 ha. |
| 5 | Mit Brüsterort. |
| 6 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
| 7 | Danach sind unter anderem die bestehenden selbständigen Gutsbezirke aufzulösen. Bis zur Auflösung des einzelnen Gutsbezirks finden die für die Landgemeinden geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sie nicht das Bestehen einer Gemeindevertretung (Gemeindeversammlung) zur Voraussetzung haben. |
| 8 | Früher Gutsbezirk Finken, 11,0149 ha. |
| 9 | Wegezuparzelle, 0,0710 ha. |
| 10 | 5,2440 ha. |
| 11 | Bis ?. 1945? |
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Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 %ndash; 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 10. 1. 2026.