| Zurück zu: | Städte und Amtsbezirke | Königsberg (Pr)/Samland/Fischhausen | Ostpreußen | Leitseite | |
6. 10. 1815
Bildung des Etablissements Ottilienhof.
4. 7. 1847
Umbenennung der Landgemeinde Ziegelhof in Rosenau.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
Es gelten
30. 4. 1874
Bildung des Amtsbezirks Aweiden Nr. 8 aus der Landgemeinde Altenberg und den Gutsbezirken Aweiden, Mühlenhof, Rosenau und Speichersdorf (5 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Speichersdorf.
Bildung des Amtsbezirks Gollau Nr. 10 aus den Landgemeinden Gollau und Wernsdorf und den Gutsbezirken Charlottenhof, Ottilienhof und Wernsdorf (5 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Wernsdorf.
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
6.. 1. 1883
Endgültige Feststellung des Amtsbezirks Aweiden Nr. 8 mit der Landgemeinde Altenberg und den Gutsbezirken Aweiden, Mühlenhof, Rosenau und Speichersdorf (5 Gemeinden/Gutsbezirke).
Endgültige Feststellung des Amtsbezirks Gollau Nr. 10 mit den Landgemeinden Gollau und Wernsdorf und den Gutsbezirken Charlottenhof, Ottilienhof und Wernsdorf (5 Gemeinden/Gutsbezirke).
3. 7. 1890
Eingliederung der kommunalfreien Besitzungen Klein Holländerei und Neu Holländerei in den Gutsbezirk Mühlenhof.
6. 3. 1891
Eingliederung der Gutsbezirke Aweiden (teilweise)1 und Rosenau (teilweise)2 in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.3.
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
27. 5. 1893
Eingliederung des Gutsbezirks Aweiden (teilweise)4 in den Gutsbezirk Friedrichstein im Amtsbezirk Friedrichstein.
5. 5. 1894
Eingliederung desrGutsbezirke
22. 2. 1895
Eingliederung des Gutsbezirks Rosenau (teilweise)9 in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
12. 3. 1897
Eingliederung der Gutsbezirke Mühlenhof (teilweise)10 und Rosenau (teilweise)11 in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
20. 3. 1897
Eingliederung des Gutsbezirks Aweiden (teilweise)12 in den Gutsbezirk Rosenau.
1. 4. 1905
Eingliederung der Gutsbezirke Rosenau und Speichersdorf (teilweise)13 in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
15. 5. 1908
Eingliederung des Gutsbezirks Ottilienhof in die Landgemeinde Gollau114.
6. 6. 1914
Eingliederung des Gutsbezirks Wernsdorf (teilweise)15 in den Gutsbezirk Charlottenhof.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191916.
4. 11. 1924
Eingliederung des Gutsbezirks Speichersdorf (teilweise)17 in die Landgemeinde Schönfließ im Amtsbezirk Seligenfeld.
16. 6. 1927
Eingliederung des Gutsbezirks Speichersdorf in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 192718.
30. 9. 1928
Eingliederung der Gutsbezirke
9. 4. 1930
Eingliederung der Landgemeinde Gollau (teilweise)21 in die Landgemeinde Lichtenhagen im Amtsbezirk Waldburg.
13. 5. 1930
Der Amtsbezirk Aweiden umfaßt die Landgemeinde Altenberg (1 Gemeinde).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Aweiden.
14. 5. 1930
Eingliederung der Landgemeinden
1. 10. 1933
Eingliederung der Landgemeinde Altenberg (teilweise)22 in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
1. 4. 1939
Der Amtsbezirk Gollau tritt zum Landkreis Samland.
Eingliederung der Gemeinde Altenberg (teilweise)23 in die Stadt und den Stadtkreis Königsberg (Pr).
1. 1. 1945
Der Amtsbezirk Gollau umfaßt die Gemeinden Altenberg und Gollau (2 Gemeinden).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Altenberg.
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Aweiden): | ||||
| - | 30. | 4. | 1874: | Gutsbesitzer Schindelmeister in Speichersdorf für 6 Jahre, |
| - | 23. | 6. | 1880: | Gutsbesitzer Schindelmeister in Speichersdorf für weitere 6 Jahre, |
| - | 3. | 11. | 1882: | Gutsbesitzer, Lieutenant Reckent in Mühlenhof für 6 Jahre, |
| - | 4. | 5. | 1885: | Gutspächter Schröder in Mühlenhof für 6 Jahre, |
| - | 27. | 4. | 1887: | Rittergutsbesitzer Perkuhn in Aweiden für 6 Jahre, |
| - | 12. | 4. | 1893: | stellvertretender Amtsvorsteher, Gutspächter Berthold in Rosenau für 6 Jahre, |
| - | 1. | 4. | 1899: | Rittergutspächter Berthold in Rosenau für 6 Jahre, |
| - | 28. | 2. | 1900: | Gutsbesitzer Wenghoffer in Altenberg für 6 Jahre, |
| - | 8. | 2. | 1906: | Gutsbesitzer Wenghoffer in Altenberg für weitere 6 Jahre, |
| - | 8. | 3. | 1918: | Rittergutsbesitzer Raffel in Altenberg für weitere 6 Jahre, |
| - | 29. | 12. | 1919: | Rittergutsbesitzer Raffel in Altenberg24. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Gollau): | ||||
| - | 30. | 4. | 1874: | Gutsbesitzer August Kuwert in Wernsdorf für 6 Jahre, |
| - | 23. | 6. | 1880: | Gutsbesitzer August Kuwert in Wernsdorf für weitere 6 Jahre, |
| - | 5. | 1881: | Gutsbesitzer Lange in Mahnsfeld (vorläufig), | |
| - | 12. | 4. | 1893: | Rittergutsbesitzer Kuwert in Wernshof für 6 Jahre, |
| - | 14. | 1. | 1895: | Besitzer und Gemeindevorsteher Plehn in Gollau für 6 Jahre, |
| - | 29. | 12. | 1901: | Besitzer Plehn in Gollau für weitere 6 Jahre, |
| - | 17. | 12. | 1906: | Gutsbesitzer Plehn in Gollau für weitere 6 Jahre, |
| - | 5. | 12. | 1912: | Gutsbesitzer Plehn in Gollau für 6 Jahre, |
| - | 19. | 9. | 1913: | Rittergutsbesitzer Radtke in Charlottenhof für 6 Jahre, |
| - | 29. | 12. | 1919: | Rittergutsbesitzer Radtke in Charlottenhof, |
| - | 2. | 10. | 1920: | Gutsbesitzer Gustav Ankermann in Gollau, |
| - | 17. | 12. | 1930: | Gutsbesitzer Ankermann in Gollau, |
| - | . | . | 1943: | Bruno Nitsch in Altenberg25. |
| Fußnoten: | |
| 1 | 4 Parzellen. |
| 2 | 2 Parzellen. |
| 3 | Insgesamt 8,6129 ha. |
| 4 | Der zum Gutsbezirk gehörige Anteil des Kleinen Frischingwaldes, das Vorwerk Catharinenwalde, mit 102,8950 ha. |
| 5 | 1 Parzelle, auf welcher gegenwärtig die Hofstelle des Gutes Rosenau steht mit 71 Morgen; ferner 2 Parzellen der Gemarkung Speichersdorf mit insgesamt 9,8523 ha. |
| 6 | Eine zum Grundstück Schönfließ Nr. 5 gehörige Parzelle, ferner das Grundstück Schönfließ Nr. 16. |
| 7 | 1 dem Besitzer von Aweiden gehörige Parzelle. |
| 8 | Die sogenannte Kessel- und Kiebitzwiese. |
| 9 | 2,4931 ha. |
| 10 | 0,2320 ha. |
| 11 | 0,9700 ha. |
| 12 | 0,0970 ha. |
| 13 | Ein zwischen Ponarth und Rosenau belegener Teil, der südlich von einer die Aweyder Chaussee bei Station 4,1 + 48 schneidenden, die Feldmarkgrenze ca. 100 m südlich des Weges Speichersdorf-Ponarth treffenden Linie begrenzt wird (teilweise Festungsgelände und die gesamte Breite des Pregelflusses). |
| 14 | Laut Veröffentlichung vom 15. 5. 1908 bildet nach einer im Verwaltungsstreitverfahren ergangenen rechtskräftigen Entscheidung das Gut Ottilienhof - bisher als selbständiger Gutsbezirk behandelt - einen Bestandteil der Landgemeinde Gollau. |
| 15 | 13,7920 ha. |
| 16 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
| 17 | 0,2172 ha. |
| 18 | Danach sind unter anderem die bestehenden selbständigen Gutsbezirke aufzulösen. Bis zur Auflösung des einzelnen Gutsbezirks finden die für die Landgemeinden geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sie nicht das Bestehen einer Gemeindevertretung (Gemeindeversammlung) zur Voraussetzung haben. |
| 19 | Ohne Exklave zwischen den Pregelarmen. |
| 20 | Exklave zwischen den Pregelarmen. |
| 21 | 9,1230 ha. |
| 22 | Die Grenze des einzugliedernden Gebietes beginnt an der bestehenden Stadtgrenze im Schnitt mit der Gemeindegrenze Altenberg-Schönfließ, verläuft auf dieser in südlicher Richtung bis zur Südseite des Weges von Aweiden nach Schönfließ und dann auf der Südseite dieses Weges in westlicher Richtung bis zur Westseite der Radialstraße. Von hier ab folgt die neue Eingemeindungsgrenze der Westseite der Radialstraße bis zum Schnitt mit der Aweider Allee, überquert diese rechtwinklig und verläuft auf der Westgrenze der Aweider Alleein nördlicher Richtung bis zum Schnitt mit der bestehenden Stadtgrenze bei Station 4,8 + 6,60 m. |
| 23 | Diverse Parzellen der Gemarkungen Artillerie-Schießplatz, Aweyden, Groß Karschauer Wiesen und Haffstrom. |
| 24 | Bis 14. 5. 1930. |
| 25 | Bis 1. 1945? |
| Zurück zu: | Städte und Amtsbezirke | Königsberg (Pr)/Samland/Fischhausen | Ostpreußen | Leitseite | |
Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 9. 1. 2026.