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19. 9. 1873
Eingliederung des Gutsbezirks Dingken, Forst (teilweise)1 in die Landgemeinde Palleiten.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
Es gelten
29. 4. 1874
Bildung des Amtsbezirks Schakuhnellen Nr. 6 aus den Landgemeinden Barsdehnen, Girreningken, Paleiten, Sausgallen, Schakunellen, Tattamischken und Tattamischken Abbau und den Gutsbezirken Dingken, Forst (teilweise) und Krakischken (9 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Heydekrug.
Bildung des Amtsbezirks Ußlöcknen Nr. 22 aus den Landgemeinden Bögschen, Jagstellen, Kanterischken, Klugonen, Kuhlins, Ußlöcknen und Wilken (7 Gemeinden).
Er wird zunächst mitverwaltet vom Amtsvorsteher in Heydekrug.
27. 10. 1877
Eingliederung des Grundstücks Meusaß-Scheer2 in die Landgemeinde Paleiten.
25. 8. 1879
Eingliederung
7. 1. 1880
Eingliederung
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
17. 11. 1882
Endgültige Bestätigung des Amtsbezirks Schakuhnellen Nr. 6 mit den Landgemeinden Barsdehnen, Girreningken, Paleiten, Sausgallen, Schakunellen, Tattamischken und Tattamischken Abbau und den Gutsbezirken Berstus-Moor, Medßokel-Moor und Krakischken (9 Gemeinden/Gutsbezirke).
Endgültige Bestätigung des Amtsbezirks Ußlöcknen Nr. 22 mit den Landgemeinden Bögschen, Jagstellen, Kanterischken, Klugonen, Kuhlins, Ußlöcknen und Wilken (7 Gemeinden).
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
24. 3. 1893
Eingliederung der Landgemeinden Klugohnen (teilweise)9 und Wilken (teilweise)10 in die Landgemeinde Jagstellen.
3. 7. 1893
Eingliederung der Landgemeinde Ußlöcknen (teilweise)11 in die Landgemeinde Groß Willeiken im Amtsbezirk Gaidellen.
22. 5. 1893
Zusammenschluß der Landgemeinden Klugohnen und Wilken zur Landgemeinde Klugohnen.
7. 8. 1893
Eingliederug der Landgemeinde Ruboken (teilweise)12 aus dem Amtsbezirk Gaidellen in die Landgemeinde Ußlöknen.
13. 12. 1893
Eingliederung in die Landgemeinde Klugohnen (teilweise)13 und der Landgemeinde Maßellen (teilweise)14 aus dem Amtsbezirk Wießen in die Landgemeinde Kanterischken.
12. 1. 1894
Eingliederung der Landgemeinden Jagdstellen (teilweise)15, Klugohnen (teilweise)16, Maßellen (teilweise)17 und Ußlöknen (teilweise)18 in die Landgemeinde Kanterischken.
5. 10. 1894
Eingliederung der Landgemeinde Maßellen (teilweise)19 aus dem AmtsbezirkWießen in die Landgemeinde Klugohnen.
17. 6. 1897
Eingliederung der Landgemeinde Klugohnen (teilweise)20 in die Landgemiende Wießen im Amtsbezirk Wießen.
1. 6. 1897
Eingliederung des Gutsbezirks Krakischken (teilweise)21 in die Landgemeinde Kuhlins.
1. 4. 1909
Eingliederung der Landgemeinde Klugohnen (teilweise)221 in die Landgemeinde Maszellen im Amtsbezirk Wieszen.
1. 7. 1912
Eingliederung der Landgemeinde Palleiten (teilweise)23 in den Gutsbezirk Dingken, Forst.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191924.
9. 1. 1920
Der Amtsbezirk Schakunellen umfaßt die Landgemeinden Barsdehnen, Girreningken, Paleiten, Sausgallen, Schakunellen und Tattamischken und die Gutsbezirke Dingken, Oberförsterei, Anteil Kr. Heydekrug und Krakischken (8 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Barsdehnen.
Der Amtsbezirk Ußlöknen umfaßt die Landgemeinden Bögschen, Jagdstellen, Kanterischken, Klugohnen, Kuhlins und Ußlöknen (6 Gemeinden).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Bögschen.
10. 1. 1920
Abtretung der Amtsbezirke Schaknellen und Ußlöknen an an die Allierten und Assoziierten Hauptmächte.
22. 3. 1939
Der Amtsbezirk Schakunellen mit den Landgemeinden Barsdehnen, Girreningken, Paleiten, Sausgallen, Schakunellen, Tattamischken und die Gutsbezirke Berstus- und Medßokelmoor, Forst und Krakischken tritt von Litauen (Memelgebiet) zum Deutschen Reich (8 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Schakunellen.
der Amtsbezirk Ußlöknen mit den Landgemeinden Bögschen, Jagstellen, Kanterischken, Klugohnen, Kuhlins und Ußlöknen tritt von Litauen (Memelgebiet) zum Deutschen Reich (6 Gemeinden).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Ußlöknen.
1. 5. 1939
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
Zusammenschluß der Gemeinden
Auflösung der Amtsbezirke Schakunellen und Ußlöknen.
Bildung des Amtsbezirks Paleiten aus den Gemeinden Barden, Girreningken, Paleiten, Sausgallen, Tattamischken, Ußlöknen, dem Gutsbezirk Berstus- und Medßokelmoor, Forst und der Gemeinde Willeiken aus dem Amtsbezirk Gaidellen (8 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er word zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Ußlöknen.
30. 1. 1941
Vorgesehene deutsche Namen sind für
Diese Umbenennungen treten aber nicht mehr in Kraft.
1. 10. 1944
Der Amtsbezirk Paleiten umfaßt die Gemeinden Barden, Girreningken, Paleiten, Sausgallen, Tattamischken, Ußlöknen, Willeiken und den Gutsbezirk Berstus- und Medßokelmoor, Forst (8 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Ußlöknen.
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Schakunellen): | ||||
| - | 29. | 4. | 1874: | bisheriger Domänenpolizeiverwalter Fuchs in Heydekrug (vorläufig), |
| - | . | 2. | 1880: | Partikulier Höfftke in Werden (kommissarisch), |
| - | 4. | 2. | 1883: | Besitzer Rolf Friederici in Barsdehnen für 6 Jahre, |
| - | 7. | 6. | 1885: | Besitzer Friedrich Bogdahn in Paleiten für 6 Jahre, |
| - | 7. | 8. | 1891: | Besitzer Friedrich Bogdahn in Paleiten für weitere 6 Jahre, |
| - | 11. | 8. | 1897: | Besitzer Friedrich Bogdahn in Paleiten für weitere 6 Jahre, |
| - | . | . | 1903: | Besitzer Hermann Friederici in Barsdehnen für 6 Jahre, |
| - | 9. | 6. | 1909: | Besitzer Hermann Friederici in Barsdehnen für weitere 6 Jahre, |
| - | . | . | 1920: | ?. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Ußlöknen): | ||||
| - | 29. | 4. | 1874: | bisheriger Domänenpolizeiverwalter Fuchs in Heydekrug (kommissarisch), |
| - | . | 2. | 1880: | Partikulier Höfftke in Werden (kommissarisch), |
| - | 4. | 2. | 1883: | Partikulier Höfftke in Werden (kommissarisch), |
| - | . | . | 1885: | Besitzer Lorenscheit in Jackstellen für 6 Jahre, |
| - | . | . | 1889: | Kgl. Förster Wottrich in Kuhlins für 6 Jahre, |
| - | 22. | 10. | 1895: | Kgl. Förster Wottrich in Kuhlins für weitere 6 Jahre, |
| - | 15. | 10. | 1901: | Kgl. Förster Wottrich in Kuhlins für weitere 6 Jahre, |
| - | . | . | ?: | ?, |
| - | 14. | 1. | 1920 | Besitzer Michel Sangel in Bögschen, |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Schakunellen): | ||||
| - | 27. | 4. | 1936: | Besitzer David Bruisch in Barsdehnen für weitere 3 Jahre. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Ußlöknen): | ||||
| - | 27. | 4. | 1936: | Besitzer Michael Sangel in Bögschen für weitere 3 Jahre. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Paleiten): | ||||
| - | 1. | 5. | 1939: | ?, |
| - | . | . | 1942: | Max Sedat in Ußlöknen25 |
| Ortsgrppenleiter der NSDAP (Ortsgruppe Ußlöknen): | ||||
| - | . | . | 1939: | ?, |
| - | . | . | 1942: | Max Sedat in Ußlöknen26. |
| Fußnoten: | |
| 1 | Kolonien Berstus Moor und Medßokel Moor. |
| 2 | 21,9010 ha. |
| 3 | 0,350 ha. |
| 4 | 0,2780 ha. |
| 5 | 20,4230 ha. |
| 6 | 128,6350 ha. |
| 7 | Der nördlich und nordöstlich des Leiteflusses gelegene teil 455,6400 ha. |
| 8 | Der südlich und südöstlich des Leiteflusses gelegene Teil von 308,2640 ha. |
| 9 | Enklave von 1,6090 ha. |
| 10 | Enklave von 4,4580 ha |
| 11 | Enklave von 1,0720 ha. |
| 12 | In der Gemarkung Ußlöknen belegene Enklave von 4,4400 ha. |
| 13 | Enklave von 2,3740 ha. |
| 14 | Enklave von 6,1790 ha. |
| 15 | In der Gemarkung Kanterischken belegene Parzelle von 22,5850 ha. |
| 16 | In der Gemarkung Kanterischken belegene Parzelle von 4,4500 ha. |
| 17 | In der Gemarkung Kanterischken belegene Parzelle von 7,3360 ha. |
| 18 | In der Gemarkung Kanterischken belegene Parzelle von 4,0680 ha. |
| 19 | In der Gemarkung Klugohnen belegene Enklave von 30,0160 ha. |
| 20 | 3,0930 ha. |
| 21 | In der Feldmark Kuhlins belegene Enklave von 1,9330 ha. |
| 22 | 2 Parzellen. |
| 23 | 53,2475 ha. |
| 24 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert;. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt.. |
| 25 | Bis 10. 1944? |
| 26 | Bis 10. 1944? |
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Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
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Zuletzt geändert am 7. 3. 2026.