| Zurück zu: | Städte und Amtsbezirke | Heydekrug | Ostpreußen | Leitseite | |
5. 3. 1859
Eingliederung von 3 ehemaligen Domänenparzellen1 in die Landgemeinde Pagrienen.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
Es gelten
29. 4. 1874
Bildung des Amtsbezirks Gaidellen Nr. 19 aus den Landgemeinden Alt Hermannlöhlen, Gaidellen, Groß Willeiken, Jonaten, Kallwellischken, Kirlicken, Klein Willeiken, Maßen, Mullkischken, Pagrienen, Rubocken, Schillmeißen und Weßeiten und den Gutsbezirken Matzicken und Neu Hermannlöhlen (15 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst mitverwaltet vom Amtsvorsteher in Heydekrug.
13. 12. 1877
Eingliederung der Werdener Weide2 in die Landgemeinde Gaidellen.
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
23. 12. 1881
Eingliederung der Landgemeinden Matzicken (teilweise)3 in die Landgemeinde Sziesgirren im Amtsbezirk Heydekrug.
17. 11. 1882
Endgültige Bestätigung des Amtsbezirks Gaidellen Nr. 19 mit den Landgemeinden Alt Hermannlöhlen, Gaidellen, Groß Willeiken, Jonaten, Kallwellischken, Kirlicken, Klein Willeiken, Maßen, Mullkischken, Pagrienen, Rubocken, Schillmeißen und Weßeiten und den Gutsbezirken Matzicken und Neu Hermannlöhlen (15 Gemeinden/Gutsbezirke).
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
5. 6. 1893
Eingliederung
3. 7. 1893
Eingliederung der Landgemeinden
in die Landgemeinde Groß Willeiken.
Eingliederung des Gutsbezirks Hermannlöhlen (teilweise)20 in die Landgemeinde Bruiß-Pakull im Amtsbezirk Paßießen.
10. 7. 1893
Zusammenschluß der Landgemeinden Mulkischken und Pagrienen zur Landgemeinde Pagrienen.
7. 8. 1893
Eingliederug der Landgemeinden
17. 11. 1893
Eingliederung der Weide Werdenberg24 in die Landgemeinde Pagrienen.
9. 10. 1895
Eingliederung des Gutsbezirks Alt Hermannlöhnen (teilweise)25 in die Landgemeinde Kirlicken.
24. 3. 1896
Eingliederung der Landgemeinde Weßeiten (teilweise)26 in den Gutsbezirk Alt Hermannlöhnen.
4. 12. 1896
Eingliederung der Landgemeinde Kallwelischken (teilweise)27 in die Landgemeinde Szieß im Amtsbezirk Schieß.
20. 4. 1897
Zusammenschluß der Landgemeinde Weßaiten und des Gutsbezirks Neu Hermannlöhlen und der Landgemeinde Werden im Amtsbezirk Heydekrug zu Landgemeinde Werden.
30. 4. 1897
Eingliederung der Landgemeinden
und des Gutsbezirks Matzicken (teilweise)41 in die Landgemeinde Pagrienen.
1. 4. 1900
Eingliederung der Landgemeinde Gaidellen (teilweise)42 in die Landgemeinde Maßellen im Amtsbezirk Wießen.
16. 6. 1900
Eingliederung des Gutsbezirks Hermannlöhlen (teilweise)43 in die Landgemeinde Werden im Amtsbezirk Heydekrug.
18. 7. 1901
Bildung der Landgemeinde Hermannlöhlen aus den Besitzungen Vorwerk und Kilonie Hermannlöhlen44.
25. 11. 1901
Eingliederung der Landgemeinde Werden (teilweise)45 aus dem Amtsbezirk Heydekrug in die Landgemeinde Hermannlöhlen.
?
Zusammenschluß der Landgemeinden Groß Willeiken und Klein Willeiken zur Landgemeinde Willeiken.
24. 1. 1914
Eingliederung der Landgemeinde Gaidellen (teilweise)46 in die Landgemeinde Hermannlöhlen.
20. 1. 1915
Eingliederung der Landgemeinde Gaidellen (teilweise)47 in die Landgemeinde Hermannlöhlen.
11. 3. 1916
Eingliederung des Gutsbezirks Adlig Heydekrug (teilweise)48 aus dem Amtsbezirk Heydekrug in die Landgemeinde Kallwelischken.
26. 1. 1918
Eingliederung der Landgemeinde Hermannlöhlen (teilweise)49 in den Gutsbezirk Adlig Heydekrug im Amtsbezirk Heydekrug.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191950.
9. 1. 1920
Der Amtsbezirk Gaidellen umfaßt die Landgemeinden Gaidellen, Hermannlöhlen, Jonaten, Kallwellischken, Kirlicken, Maszen, Pagrienen, Ruboken, Schillmeyszen und Willeiken und den Gutsbezirk Matzicken (11 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Werden?
10. 1. 1920
Abtretung des Amtsbezirks Gaidellen an an die Allierten und Assoziierten Hauptmächte.
22. 3. 1939
Der Amtsbezirk Gaidellen mit den Landgemeinden Gaidellen, Hermannlöhlen, Jonaten, Kallwellischken, Kirlicken, Maßen, Pagrienen, Ruboken, Schillmeyßen, Werden, Willeiken und dem Gutsbezirk Matzicken tritt von Litauen (Memelgebiet) zum Deutschen Reich (12 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in ?
1. 5. 1939
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
Zusammenschluß der Gemeinden
Eingliederung der Gemeinden
Bildung des Amtsbezirks Jonaten aus den Gemeinden Hermannlöhlen, Jonaten und Schillmeyßen und den Gemeinden Kolleschen, Laudßen, Metterqueten und Rumschen aus dem Amtsbezirk Paßießen (7 Gemeinden).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Jonaten.
30. 1. 1941
Vorgesehene deutsche Namen sind für
Diese Umbenennungen treten aber nicht mehr in Kraft.
1. 10. 1944
Der Amtsbezirk Jonaten umfaßt die Gemeinden Hermannlöhlen, Jonaten, Kolleschen, Laudßen, Metterqueten, Rumschen und Schillmeyßen (7 Gemeinden).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Jonaten.
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Gaidellen): | ||||
| - | 29. | 4. | 1874: | bisheriger Domänenpolizeiverwalter Fuchs in Heydekrug (vvorläufig), |
| - | . | 2. | 1880: | artikulier Hofftke in Werden (kommissarisch), |
| - | 4. | 2. | 1883: | Partikulier Höfftke in Werden (kommissarisch), |
| - | . | . | >: | ?. |
| - | 2. | 3. | 1900: | Rentier Ewald Settegast in Werden (kommissarisch), |
| - | 2. | 5. | 1901: | Rentier Paul Settegast in Werden (kommissarisch), |
| - | . | . | : | ?, |
| - | . | . | 1920: | ?. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Gaidellen): | ||||
| - | 27. | 4. | 1936: | Besitzer Georg Luttkus I in Pagrienen für weitere 3 Jahre. |
| Amtsvorsteher (Amtsbezirk Jonaten): | ||||
| - | 1. | 5. | 1939: | ?, |
| - | . | . | 1942: | Georg Mikloweit in Jonaten51. |
| Ortsgruppenleiter der NSDAP (Ortsgruppe Jonaten): | ||||
| - | . | . | 1939: | ?, |
| - | . | . | 1842: | August Jakubeit in Jonaten52. |
| Fußnoten: | |
| 1 | 5 Morgen 154 Quadratruten, 7 Morgen 133 Quadratruten und 5 Morgen 157 Quadratruten. |
| 2 | Bisher kommunalfreie Ländereien mit insgesamt 231,6010 ha. |
| 3 | Augstumalwiesen Nr. 54. |
| 4 | In der Gemarkung Jonaten belegene Enklave von 3,7200 ha. |
| 5 | In der Gemarkung Jonaten belegene Enklave von 1,3700 ha. |
| 6 | In der Gemarkung Klein Grabuppen belegene Enklave von 5,4030 ha. |
| 7 | In der Gemarkung Kirlicken belegene Enklave./td> |
| 8 | In der Gemarkung Kirlicken belegene Enklave. |
| 9 | In der Gemarkung Kirlicken belegene Enklave. |
| 10 | In der Gemarkung Schlaßen belegene Parzelle von 0,6530 ha. |
| 11 | In der Gemarkung Schlaßen belegene Parzelle von 9,6380 ha. |
| 12 | In der Gemarkung Schlaßen belegene Parzelle von 15,4040 ha. |
| 13 | In der Gemarkung Schlaßen belegene Parzelle von 21,7650 ha. |
| 14 | In der Gemarkung Schlaßen belegene Parzelle von 2,5680 ha. |
| 15 | In der Gemarkung Schlaßen belegene Parzelle von 6,3730 ha. |
| 16 | In der Gemarkung Gaidellen belegene Enklave von 0,9630 ha. |
| 17 | In der Gemarkung Gaidellen belegene Enklave von 0,7840 ha. |
| 18 | In der Gemarkung Gaidellen belegene Enklave von 1,7280 ha. |
| 19 | Enklave von 1,0720 ha. |
| 20 | In der Gemarkung Bruiß-Pakull belegene Enklave von 2,1270 ha. |
| 21 | In der Gemarkung Ußlöknen belegene Enklave von 4,4400 ha. |
| 22 | In der Gemarkung Schillmeyßen belegene Parzelle von 90,8000 ha. |
| 23 | In der Gemarkung Schillmeyßen belegene Parzelle von 28,7370 ha. |
| 24 | 28,5433 ha. |
| 25 | 3,0690 ha. |
| 26 | Enklave, bei der Gemeinde Szieße belegen, von 9,3229 ha. |
| 27 | Bis 10. 1944? |
| 28 | Enklave von 3,2170 ha. |
| 29 | Enklave von 5,1830 ha |
| 30 | Enklave von 1,4730 ha. |
| 31 | Enklave von 1,4730 ha. |
| 32 | Enklave von 3,5670 ha. |
| 33 | Enklave von 1,6010 ha. |
| 34 | Enklave von 1,0240 ha. |
| 35 | Enklave von 4,2590 ha. |
| 36 | Enklave von 6,3980 ha. |
| 37 | Enklave von 1,4470 ha. |
| 38 | Enklave von 3,1760 ha. |
| 39 | Enklave von 4,5470 ha. |
| 40 | Enklave von 4,6650 ha. |
| 41 | Enklave von 10,9990 ha. |
| 42 | Eine Besitzung mit 8 Parzellen. |
| 43 | 3 Parzellen.? |
| 44 | Insgesamt 456,8600 ha. |
| 45 | 1 Parzelle.? |
| 46 | 1 Parzelle. |
| 47 | 3 Parzellen. |
| 48 | 29 Parzellen. |
| 49 | 1,9890 ha. |
| 50 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
| 51 | Bis 10. 1944? |
| 52 | Bis 10. 1944? |
| Zurück zu: | Städte und Amtsbezirke | Heydekrug | Ostpreußen | Leitseite | |
Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 12. 3. 2026.