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24. 1. 1818
Bildung des Kreises Habelschwerdt in der preußischen Provinz Schlesien, Regierungsbezirk Reichenbach, aus dem Kreis Grafschaft Glatz (teilweise)1.
Der Kreis Habelschwert umfaßt die Städte
und weitere ländliche Ortschaften und Etablissemesnts.
Kreisstadt ist Habelschwerdt.
1. 5. 1820
Auflösung des Regierungsbezirks Reichenbach;
Eingliederung des Kreises Habelschwerdt in den Regierungsbezirk Breslau.
2. 6. 1827
Erlaß der Kreisordnung2 für das für das Herzogtum Schlesien, die Grafschaft Glatz und das preußische Markgraftum Lausitz.
31. 1. 1843
Trennung der Gutsbezirke von den Landgemeinden3.
27. 3. 1850
Veröffentlichung
19. 6. 1852
Sistierung der Einführung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.
24. 5. 1853
Aufhebung
21. 6. 1853
Veröffentlichung der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 18537.
30. 5. 18568
Einführung
1. 7. 1867
Der Kreis Habelschwerdt in der preußischen Provinz Schlesien, Regierungsbezirk Breslau, tritt zum Norddeutschen Bund.
Das Landratsamt ist in Habelschwerdt.
1. 1. 1871
Erweiterung und Umbenennung des Norddeutschen Bundes zum Deutschen Reich.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
22. 5. 1874
Einteilung des Kreises Habelschwerdt in Amtsbezirke9.
18. 12. 1880
Endgültige Feststellung der Amtsbezirke inm Kreis Habelschwerdt.
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
6. 10. 1910
Verbindliche Festlegung der Schreibweise von Ortsnamen mit mehreren Namensbestandteilen11.
20. 3. 1919
Umbenennung12 des Königreichs Preußen in Republik Preußen.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191913.
8. 11. 1919
Bildung der Provinz Oberschlesien aus der Provinz Schlesien (teilweise)14.
Umbenennung der Provinz Schlesien in Niederschlesien15.
31. 12. 1920
Umbenennung der Republik Preußen in Freistaat Preußen16.
30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 192717.
1. 10. 1932
Eingliederung der Landgemeinde Neu Wilmsdorf aus dem Kreis Habelschwerdt in den Kreis Glatz.
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933;
Umbenennung der Stadtgemeinden in Städte.
30. 1. 1934
Umbenennung19 des Freistaates Preußen in Land Preußen.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
1. 4. 1938
Zusammenschluß der Provinzen Oberschlesien und Niederschlesien zur Provinz Schlesien mit den Regierungsbezirken Breslau, Liegnitz und Oppeln.
Das Oberpräsidium ist in Breslau.
1. 1. 1939
Umbenennung des Kreises Habelschwerdt in Landkreis Habelschwerdt.
28. 12. 1939
Erlaß der Anordnung über die Verwaltungsführung20 in den Landkreisen.
18. 1. 1941
Teilung der Provinz Schlesien in die Provinzen
1. 1. 1945
Der Landkreis Habelschwerdt21 in der preußischen Provinz Niederschlesien, Regierungsbezirk Breslau, umfaßt 92 Gemeinden/Gutsbezirke.
Das Landratsamt ist in Habelschwerdt.
8. 5. 1945
Besetzng der Städte Bad Landeck i. Schl. und Habelschwerdtdurch die Rote Armee.
9. 5. 1945
Besetzng der Stadt Mittelwalde (Schles.) durch die Rote Armee.
| Landrat (Kreis/Landkreis Habelschwerdt ): | ||||
| - | 1. | 2. | 1888: | Kgl. Regierungssekretär und Lieutenant Sinnhold von der Regierung in Reichenbach (kommissarisch), |
| - | . | 7. | 1819: | Polizeidirektor von Pannwitz aus Brieg, |
| - | . | . | 1824: | andrat Christian von Prittwitz–Gaffron aus Reichenbach verstzt nach Hbelschwerdt, |
| - | . | . | 1838: | Regierungsassessor Liersz von der Regierung in Oppeln (kommissarisch)22, |
| - | . | . | 1939: | Kreisrichter von Prittwitz und Gaffron aus Sprottau?23, |
| - | . | 8. | 1850: | Kreisgerichtsrat Ludwig Miketta aus Habelschwerdt? (kommissarisch), |
| - | . | 12 | 1850: | Kreisgerichtsrat Ludwig Miketta in Habelschwerdt (endgültig)24, |
| - | . | 6. | 1853: | Premierlieutenant Hermann von Hochberg, bisher mit der vertretungsweisen Verwaltung des Landratsamtes in Wohlau beauftragt (kommissarisch), |
| - | . | 11. | 1853: | Premierlieutenant a. D. Hermann von Hochberg in Habelschwerdt (endgültig), |
| - | . | . | 1884: | Friedrich Rudolf Christian Waldemar Graf Finck von Finckenstein, |
| - | . | . | 1918: | Regierungsrat Achaz von Saldern von der Regierung in Breslau (kommissarisch), |
| - | . | 10. | 1918: | Regierungsrat Achaz von Saldern in Habelschwerdt (endgültig), |
| - | 1. | 10. | 1922: | Regierungsrat Dr. iur. Paul Beyer von der Regierung in Breslau? (kommissarisch), |
| - | . | 11. | 1922: | Regierungsrat Dr. iur. Paul Beyer in Habelschwerdt (endgültig)25, |
| - | 1. | 10. | 1932: | Landrat a. D. Dr. iur. Alfred Poppe aus Neurode (kommissarisch), |
| - | 29. | 11. | 1932: | Landrat a. D. Dr. iur. Alfred Poppe in Habelschwerdt (endgültig)26, |
| - | 5. | 9. | 1933: | Kreisleiter der NSDAP, Oberpostsekretär und Bürgermeister Richard Spreu aus Landeck (kommissarisch), |
| - | 1. | 5. | 1934: | Kreisleiter der NSDAP, Oberpostsekretär und Bürgermeister Richard Spreu in Habelschwerdt (endgültig)27, |
| - | 22. | 5. | 1944: | Kreisoberinspektor Ernst Neugebauer in Habelschwerdt (kommissarisch),, |
| - | 16. | 10. | 1944: | Oberregierungsrat Ernst Braeckow vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (kommissarisch)28, |
| Kreisleiter der NSDAP (Kreis Hebelschwerdt29 im Gau Niederschlesien/Schlesien/Niederschlesien): | ||||
| - | 1. | 10. | 1932: | ?, |
| - | . | . | 1933: | Oberpostsekretär Richard Spreu in Bad Landeck, |
| - | . | . | 1939: | Paul Walter Hoffmann as ?t30 |
| - | 1. | . | 1941: | Kreisleiter der NSDAP a. D.? Richard Spreu in Bad Landeck31. |
| Fußnoten: | |
| 1 | Distrikte Habelschwerdt und Landeck. |
| 2 | Sie galt für die Provinz Schlesien. Ihre Einführung begann für jeden Kreis mit dem erstmaligen Zusammentritt der jeweiligen Kreisstände. |
| 3 | Aufgrund des Gesetzes über die Verpflichtung zur Armenpflege vom 31. 12. 1842. |
| 4 | Die Gemeindeordnung trat nicht sofort in Kraft. Sie wurde in der Folgezeit aber nur in wenigen Gemeinden eingeführt bis zu ihrer Sistierung und Aufhebung. |
| 5 | Diese Ordnungen traten nicht sofort in Kraft. Sie sollten in der Folgezeit besonders eingeführt werden. as ist bis zu ihrer Sistierung und Aufhebung aber nicht mehr geschehen. |
| 6 | 6. 1850 versetzt versetzt von Habelschwerdt nach Nimptsch. |
| 7 | Die Einführung der Städteordnung erfolgte in den Städten, in denen die Gemeindeordnung bereits eingeführt worden war, sofort. Das war ein Tag nach der Veröffentlichung im Gesetzblatt, nämlich der ?. ?. 1853. In den übrigen Städten wurde sie nach und nach eingeführt. |
| 8 | Das Gesetz trat einen Tag nach der Veröffentlichung am 29. 5. 1856 in Kraft. |
| 9 | Entsprechend der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872. |
| 10 | 1905: 57.519 Einwohner. |
| 11 | Danach wird die Schreibweise der Orts- und Verwaltungsbezirksnamen mit einem unterscheidenden Vorsatzworte wie Alt, Neu, Groß, Klein, Bergisch, Deutsch usw. – sofern sie nicht jetzt schon in einem Worte geschrieben werden – ohne Bindestrich, dagegen solche, die sich aus zwei oder mehreren Stammnamen zusammen setzen, wie Schleswig-Holstein, Beeskow-Storkow usw. mit einem Bindestrich als die amtliche richtige festgesetzt. |
| 12 | Entsprechend dem Gesetz zur vorläufigen Ordnung der Staatsgewalt in Preußen vom gleichen Tage. |
| 13 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
| 14 | Regierungsbezirk Oppeln. |
| 15 | Mit den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz. |
| 16 | Entsprechend der Verfassung des Freistaats Preußen vom 30. 11. 1920. |
| 17 | Danach sind unter anderem die bestehenden selbständigen Gutsbezirke aufzulösen. Bis zur Auflösung des einzelnen Gutsbezirks finden die für die Landgemeinden geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sie nicht das Bestehen einer Gemeindevertretung (Gemeindeversammlung) zur Voraussetzung haben. |
| 18 | 1925: 56.118 Einwohner. |
| 19 | Entsprechend dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs vom 30. 1 1934. |
| 20 | Danach obliegen in der Kreisstufe - die Menschenführung dem Kreisleiter der NSDAP, - die Verwaltung dem Landrat beziehungsweise dem Oberbürgermeister. Jede gegenseitige Einmischung ist zu unterlassen. Alle Stellen sollen aber eng und verständnisvoll zusammenarbeiten. |
| 21 | 1944: 55.672 Einwohner. |
| 22 | 8. 1839 versetzt an die Regierung in Cöslin. |
| 23 | 6. 1850 versetzt versetzt von Habelschwerdt nach Nimptsch. |
| 24 | 5?. 1853 verstorben.. |
| 25 | 31. 8. 1932 in den einstweiligen Ruhestand versetzt. |
| 26 | 30. 8. 1933 in den einstweiligen Ruhestand versetzt; 8. 1934 als Regierungsrat versetzt an die Regierung in Münster i. W. |
| 27 | 11. 3. 1939 zum Preußischen Provinzialrat ernannt; 22. 5. 1944 versetzt nach Freudenthal. |
| 28 | Bis ?.1945? |
| 29 | Sitz in Bad Landeck. |
| 30 | 1905: 57.519 Einwohner. |
| 31 | Seit 1940 im Wehrdienst. |
| 32 | Bis ?. 1945? |
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Zuletzt geändert am 16. 7. 2026.