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1. 1. 1742
Bildung
Einführung der märkischen Kreisverfassung4.
1. 7. 1794
Einführung des Allgemeinen Landrechts für die Preußischen Staaten vom 1. 6. 17745.
1. 5. 1804
Erlaß
19. 11. 1808
Erlaß der Ordnung für sämtliche Städte der Preußischen Monarchie4.
16. 12. 18087
Bestellung eines Oberpräsidenten für die schlesischen Kammerdepartements.
26. 12. 18088
Umbenennung
Es bestehen die Regierungsbezirke Breslau und Glogau.
1. 4. 1809
Verlegung10 der Regierung Glogau nach Liegnitz.
25. 4. 1809
Erlaß des Zirkulars im Regierungsdepartement Breslau wegen der zu verbessernden Organisation der Polizeiverwaltung auf dem platten Land11.
1. 9. 1809
Aufhebung der steuerrätlichen Kreise;
Bezeichnung der landrätlichen Kreise als Kreise.
27. 10. 1810
Aufhebung des Amtes des Oberpräsidenten.
17. 8. 1812
Veröffentlichung des Ediktes wegen Errichtung der Gendarmerie vom 30. 7. 1812;
Zusammenfassung der ländlichen Gemeinden des Kreises Breslau und der Stadtgemeinde12 Auras zu zu einer Korporation.
8. 7. 1815
Veröffentlichung der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden vom
Danach sollen in der preußischen Provinz Schlesien die folgenden Regierungsbezirke eingerichtet bzw. neu abgegrenzt werden:
1. 5. 1816
Bildung der preßischen Provinz Schlesien mit den Regierngsbezirken Breslau, Liegnitz, Oppeln und Reichenbach.
Das Oberpräsidium ist in Breslau.
Neugliederung der Regierungsbezirke:
Danach gehört der Kreis Breslau weiterhin zum Regierungsbezirk Breslau.
19. 5. 1817
Unterstellung der Ortschaften Alt Scheitnig, der letzte Heller, Dürgoy, Fischerau, Gabitz, Grüneiche, Höffgen, Herdain, Hube, Kleinburg, Lehmgrube, Lehrbeutel, Marienau, Neudorf, Oßwitz, Pöpelwitz, Rosenthal, Rothkretscham, Wilhelmsruh und Zedlitz im Kreis Breslau in polizeilicher Hinsicht unter die Aufsicht des Polizeipräsidenten in Breslau.
1. 1. 1818
Endgültige Abgrenzung des Kreises Breslau:
Eingliederung der Dörfer
Der Kreis Breslau umfaßt keine Städte, sondern nur ländliche Ortschaften und Etablissements.
Kreisstadt ist die Immedialtstadt Breslau.
2. 10. 1825
Bildung des Provinzialverbandes für die Provinz Schlesien13.
2. 6. 1827
Erlaß der Kreisordnung14 für das für das Herzogtum Schlesien, die Grafschaft Glatz und das preußische Markgraftum Lausitz.
Namenswechsel von Kreis Breslau zu Landkreis Breslau?
31. 1. 1843
Trennung der Gutsbezirke von den Landgemeinden15.
11. 5. 1849
Erklärung des Belagerungszustandes in der Stadt Breslau mit einem Umkreis von 2 Meilen.
27. 3. 1850
Veröffentlichung
19. 6. 1852
Sistierung der Einführung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.
24. 5. 1853
Aufhebung
21. 6. 1853
Veröffentlichung der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 185319.
30. 5. 185620
Einführung
1. 7. 1867
Der Landkreis Breslau in der preußischen Provinz Schlesien, Regierungsbezirk Breslau, tritt zum Norddeutschen Bund.
Das Landratsamt ist in Breslau.
1. 1. 1868
Eingliederung der Landgemeinden Alt Scheinig, Fischereu, Gabitz, Höfchen, Huben, Lehmgruben und Neudorf-Commende, aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
1. 1. 187
Erweiterung und Umbenennung des Norddeutschen Bundes zum Deutschen Reich.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
14. 3. 1874
Einteilung des Landreises Breslau in Amtsbezirke21.
11. 8. 1874
Eingliederung
13. 11. 1874
Eingliederung
3. 12. 1880
Endgültige Feststellung der Amtsbezirke inm Landkreis Breslau.
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.
23. 12. 1893
Eingliederung der Stadtgemeinde und des Stadtkreises Breslau (teilweise)26 in den Landkreis Breslau.
5. 4. 1894
Eingliederung der Landgemeinde Herdain (teilweise) aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
4. 2. 1895
Eingliederung der Landgemeinde Herdain (teilweise)27 aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
26. 11. 1895
Eingliederung des Gutsbezirks Pöpelwitz (teilweise)28 aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
21. 1. 1897
Eingliederung des Gutsbezirks Friedewalde (teilweise)29 aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
1. 4. 1897
Eingliederung der Landgemeinden Kleinburg und Pöpelwitz und des Gutsbezirks Pöpelwitz aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
11. 6. 1898
Eingliederung des Gutsbezirks Morgenau (teilweise)30 aus dem Amtsbezirk Ottwitz, Landkreis Breslau, in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
5. 8. 1899
Eingliederung der Landgemeinde Klein Mochberg (teilweise)31 aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
12. 2. 1903
Eingliederung der Landgemeinde Rosenthal (teilweise)32 und des Gutsbezirks Rosenthal (teilweise)33 aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
15. 9. 1903
Eingliederung der Gutsbezirke
1. 4. 1904
Eingliederung der Landgemeinden Dürrgoy, Herdain und Morgenau und der Gutsbezirke Leerbeutel und Morgenau aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
16. 4. 1908
Eingliederung des Gutsbezirks Zimpel (teilweise)37 aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
6. 10. 1910
Verbindliche Festlegung der Schreibweise von Ortsnamen mit mehreren Namensbestandteilen38.
1. 4. 1911
Eingliederung der Landgemeinde Gräbschen und des Gutsbezirks Gräbschen aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
20. 3. 1919
Umbenennung39 des Königreichs Preußen in Republik Preußen.
6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191940.
8. 11. 1919
Bildung der Provinz Oberschlesien aus der Provinz Schlesien (teilweise)41.
Umbenennung der Provinz Schlesien in Niederschlesien42.
31. 12. 1920
Umbenennung der Republik Preußen in Freistaat Preußen43.
30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 192744.
25. 2. 1924
Eingliederung des Gutsbezirks Meleschwitz (teilweise)45 aus dem Landkreis Breslau in den Landkreis Ohlau.
1. 4. 1928
Eingliederung der Landgemeinden Althofnaß (teilweise), Drachenbrunn (teilweise), Goldschmieden, Groß Masselwitz (teilweise)46, Groß Tschansch, Grüneiche, Hartlieb, Herrnprotsch, Karlowitz, Klein Gandau, Klein Masselwitz (teilweise)47, Klein Mochbern, Klein Tschansch, Kosel, Krawallen, Krietern, Kundschütz (teilweise), Lilienthal, Maria-Höfchen, Neukirch (teilweise)48, Oltaschin (teilweise)49, Pohlanowitz (teilweise), Oswitz, Ottwitz, Pilsnitz, Rosenthal, Schmiedefeld, Schottwitz (teilweise), Schwoitsch, Stabelwitz, Woischwitz (teilweise)50 und der Gutsbezirke Bartheln, Bischofswalde, Friedewalde, Goldschmieden, Groß Masselwitz (teilweise)51, Hartlieb, Herrnprotsch, Kawallen, Klein Masselwitz (teilweise)52, Kottwitz, Forst (teilweise)53, Maria-Höfchen, Neukirch, Oswitz, Ottwitz, Pilsnitz, Pirscham, Rosenthal, Schmiedefeld, Schottwitz (teilweise), Schwoitsch, Stabelwitz, Wilhelmsruh, Zedlitz und Zimpel aus dem Landkreis Breslau in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Breslau.
30. 9. 1928
Eingliederung des Gutsbezirks Meleschwitz (teilweise)54 aus dem Landkreis Breslau in den Kreis Ohlau.
1. 10. 1930
Eingliederung der Landgemeinde Meleschwitz (teilweise) aus dem Landkreis Breslau in den Landkreis Ohlau.
1. 10. 1932
Eingliederung
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933;
Umbenennung der Stadtgemeinden in Städte.
30. 1. 1934
Umbenennung56 des Freistaates Preußen in Land Preußen.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
1. 10. 1936
Eingliederung der Gemeinden
1. 4. 1937
Eingliederung der Stadt Zobten (teilweise)57 aus dem Landkreis Breslau in den Landkreis Schweidnitz.
Eingliederung der Gemeinden
1. 4. 1938
Zusammenschluß der Provinzen Oberschlesien und Niederschlesien zur Provinz Schlesien mit den Regierungsbezirken Breslau, Liegnitz und Oppeln.
Das Oberpräsidium ist in Breslau.
28. 12. 1939
Erlaß der Anordnung über die Verwaltungsführung60 in den Landkreisen.
18. 1. 1941
Teilung der Provinz Schlesien in die Provinzen
1. 8. 1942
Eingliederung der Gemeinden
1. 9. 1942
Eingliederung der Gemeinde Klarenwald (teilweise)63 aus dem Landkreis Breslau in den Landkreis Ohlau.
1. 3. 1943 Eingliederung der Gemeinde Silingental (teilweise)aus dem Amtsbezirk Groß Peiskerau, Landkreis Ohlau, in die Gemeinde Neu Schlesing im Amtsbezirk Wangern, Landkreis Breslau.
1. 4. 1943
Eingliederung der Stadt und des Stadtkreises
Eingliederung der Gemeinden
in die Stadt und den Stadtkreis Breslau.
1. 10. 1943
Eingliederung der Gemeinden
1. 1. 1945
Bestellung des Oberbürgermeisters von Breslau als Staatsbeauftragten für die Gemeinde Fünfteichen des Landkreises Breslau.
Der Landkreis Breslau84 in der preußischen Provinz Niederschlesien, Regierungsbezirk Breslau, umfaßt 179 Gemeinden.
Das Landratsamt ist in Breslau.
7. 5. 1945
Besetzung der Stadt Zobten durch die Rote Armee.
11. 2. 1945
Besetzung der Stadt Kanth durch die Rote Armee.
| Landrat (landrätlicher Kreis/Landkreis Breslau): | ||||
| - | 1. | 1. | 1742: | Johann von Trach, |
| - | . | . | 1745: | Sylvius von Siegroth, |
| - | . | . | 1746: | von Looß, |
| - | . | . | 1748: | George on Canitz-Dallwitz, |
| - | . | . | 1752: | Max von Raczensky, |
| - | . | . | 1756: | Johann von Burgsdorff, |
| - | . | . | 1765: | Gustav Adolph von Elgot |
| - | . | . | 1782: | Friedrich von Riedel-Löwenstern, |
| - | . | . | 1790: | Johann von Haugwitz, |
| - | . | . | 1798: | Johann von Oheimb, |
| - | . | . | 1818: | von Nimptsch aus ?, |
| - | . | 5. | 1819: | Polizeidistriktskommissar August Graf von Königsdorf aus ?85, |
| - | . | 11. | 1853: | Landrat August Freiherr von Ende aus Waldenburg versetzt nach Breslau86, |
| - | . | 11. | 1862: | Rittergutsbesitzer und Regierungsassessor von Roeder aus Schillermühle, |
| - | . | . | 1869: | Leopold Graf Harrach aus ?, |
| - | . | . | 1880: | Regierungsassessor Georg von Heydebrand und der Lasa von der Regierung in Breslau? (kommissarisch), |
| - | . | 8. | 1880: | Regierungsassessor Georg von Heydebrand und der Lasa in Breslau (endgültig)87, |
| - | . | 11. | 1896: | Landrat Dr. iur. Kurt von Lieres und Wilkau aus Waldenburg (kommissarisch), |
| - | . | 5. | 1897: | Landrat Dr. iur. Kurt von Lieres und Wilkau aus Waldenburg versetzt nach Breslau88, |
| - | . | 5. | 1902: | Regierungsassessor Dr. Ernst Wichelhaus von der Regierung in Breslau (kommissarisch), |
| - | . | 1. | 1903: | Regierungsassessor Dr. Ernst Wichelhaus in Breslau (endgültig), |
| - | 1. | 4. | 1919: | Hohberg aus ? (vertretungsweise), |
| - | . | . | 1919: | Amts- und Gemeindevorsteher Dr. Alfred Herrmann aus Brockau (kommissarisch), |
| - | . | 3. | 1920: | Amts- und Gemeindevorsteher Dr. Alfred Herrmann in Breslau (endgültig)89, |
| - | . | 10. | 1923: | Regierungsrat Adolf Bachmann vom Oberpräsidium in Breslau (kommissarisch), |
| - | . | 4. | 1924: | Regierungsrat Adolf Bachmann in Breslau (endgültig), |
| - | 16. | 11. | 1931: | Amtsgerichtsrat Georg von Schellwitz in Breslau (endgültig)90, |
| - | . | . | 1933: | Dr. Georg Horstmann aus ? (kommissarisch), |
| - | . | 8. | 1933: | Oberregierungsrat Dr. Gallasch aus Danzig-Oliva (vertretungsweise)91, |
| - | 10. | 9. | 1936: | Landrat Dr. Georg Bald aus Meschede (kommissarisch), |
| - | . | 3. | 1937: | Landrat Dr. Georg Bald aus Meschede versetzt nach Breslau (endgültig)92, |
| - | . | . | 1940: | Regierungsdirektor Dr. Alfred Janetzki von der Regierung in Breslau (vertretungsweise), |
| - | . | 3. | 1940: | Landrat Dr. Heinrich Braasch aus Neustettin (vertretungsweise), |
| - | . | 6. | 1941: | Landrat Dr. Heinrich Braasch versetzt aus Neustettin nach Breslau (endgültig)93, |
| - | 1. | 1. | 1942: | Landrat Dr. rer. pol. Günther Riesen aus Merseburg versetzt nach Breslau94, |
| - | 17. | 1. | 1944: | Oberregierungsrat Julius Bachem von der Regierung in Breslau? (vertretungsweise95, |
| Steuerrat (Steuerrätlicher Kreis Breslau): | ||||
| - | 1. | 1. | 1742: | ?, |
| - | . | 9. | 1795: | C. F. Claussen in Breslau, |
| - | . | 11. | 1801: | Kammersekretär Friedrich Wilhelm Lombard in Breslau96. |
| Kreisleiter der NSDAP (Kreis Breslau-Land im Gau Niederschlesien/Schlesien/Niederschlesien): | ||||
| - | 1. | 10. | 1932: | ?, |
| - | . | . | 1937: | Molkereibesitzer Rudolf Rost1.97. |
| Fußnoten: | |
| 1 | Unter einem schlesischen Provinzialminister in Breslau. |
| 2 | Für die ländlichen Gemeinden. |
| 3 | 1. Departement für die 10 Städte Auras, Bernstadt, Canth, Hundsfeld, Juliusburg, Neumarkt, Oels, Ohlau, Stroppen und Trebnitz. |
| 4 | Danach wurden die Bezirke der früheren österreichischen Fürstentumsverwaltung in kleinere Kreise eingeteilt,. Ihnen stand ein vom König bestätigter staatlicher Landrat vor, der meist aus dem Adel stammte. Die bisher von den Ständen vorgenommene Wahl der Landesältesten entfiel damit. Allerdings blieben die Militärangelegenheitn weiterhin bei den bisher schon zuständigen Marschkommissaren. |
| 5 | Insbesondere: Zweiter Teil, sechster Titel: Von Gesellschaften überhaupt, und von Corporationen und Gemeinen insonderheit.. |
| 6 | Die Städteordnung trat nicht sofort in Kraft. Sie wurde in jeder Stadt – je nach Dauer der Vorbereitungen – zu unterschiedlichen Zeiten formell eingeführt. |
| 7 | Publikandum, betreffend die veränderte Verfassung der obersten Staats-Behörden der Preußischen Monarchie in Beziehung auf die innere Landes- und Finanzverwaltung vom 16. 12. 1808. |
| 8 | Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzial-, Polizei- ind Finanzbehörden vom 26. 12. 1808. |
| 9 | Bis 1819 noch meist als Regierungsdepartements bezeichnet. |
| 10 | Vom 26. bis 30. 3. 1809. |
| 11 | Einteilung der Kreise einschließlich der Städte – ohne Breslau, Brieg, Cosel, Frankenstein, Glatz, Neisse, Neustadt, Reichenbach, Schweidntz und Silberberg – in Polizeidistrikte, beaufsichtigt durch Distriktskmmissare. |
| 12 | Bisher dem Steuerrat in Breslau unterstellt. |
| 13 | Neue ständische Einrichtung für das Herzogtum Schlesien, die Grafschaft Glatz und das preußische Markgrafentum Ober Lausitz. |
| 14 | Sie galt für die Provinz Schlesien. Ihre Einführung begann für jeden Kreis mit dem erstmaligen Zusammentritt der jeweiligen Kreisstände. |
| 15 | Aufgrund des Gesetzes über die Verpflichtung zur Armenpflege vom 31. 12. 1842. |
| 16 | Die Gemeindeordnung trat nicht sofort in Kraft. Sie wurde in der Folgezeit aber nur in wenigen Gemeinden eingeführt bis zu ihrer Sistierung und Aufhebung. |
| 17 | Diese Ordnungen traten nicht sofort in Kraft. Sie sollten in der Folgezeit besonders eingeführt werden. Das ist bis zu ihrer Sistierung und Aufhebung aber nicht mehr geschehen. |
| 18 | Es traten wieder die früheren Vorschriften in Kraft mit Ausnahme in den Gemeinden, in denen die Gemeindeordnung bereits eingeführt worden ist./td> |
| 19 | Die Einführung der Städteordnung erfolgte in den Städten, in denen die Gemeindeordnung bereits eingeführt worden war, sofort. Das war ein Tag nach der Veröffentlichung im Gesetzblatt, nämlich der ?. ?. 1853. In den übrigen Städten wurde sie nach und nach eingeführt. |
| 20 | Das Gesetz trat einen Tag nach der Veröffentlichung am 29. 5. 1856 in Kraft. |
| 21 | Entsprechend der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872. |
| 22 | 4 Morgen 113 Quadratruthen = 1,1828 ha. |
| 23 | 4 Morgen 113 Quadratruthen = 1,1828 ha. |
| 24 | 1,1530 ha. |
| 25 | 1,1110 ha. |
| 26 | Im sogenannten Wolfswinkel belegene Wiesenparzelle von 0,0510 ha. |
| 27 | 15,5270 ha. |
| 28 | Ein Terrain von 37,2713 ha zur Anlegung eines Schlachthofes und Schlachtviehmarktes von der Stadtgemeinde Breslau käuflich erworben. |
| 29 | Der links der alten Oder gelegene Teil mit insgesamt 8,4870 ha (einschließlich 2,6550 ha Wasserfläche). |
| 30 | 17.3063 ha. |
| 31 | Gebietsteil mit Bahngleisen und Wegen. |
| 32 | 2,2200 ha. |
| 33 | 5,5357 ha. |
| 34 | 0,6229 ha. |
| 35 | 1,0688 ha. |
| 36 | 1905: 90.967 Einwohner. |
| 37 | Im früheren Gutsbezirk Leerbeutel gelegene Schwarzwasserparzelle, 0,2875 ha. |
| 38 | Danach wird die Schreibweise der Orts- und Verwaltungsbezirksnamen mit einem unterscheidenden Vorsatzworte wie Alt, Neu, Groß, Klein, Bergisch, Deutsch usw. – sofern sie nicht jetzt schon in einem Worte geschrieben werden – ohne Bindestrich, dagegen solche, die sich aus zwei oder mehreren Stammnamen zusammen setzen, wie Schleswig-Holstein, Beeskow-Storkow usw. mit einem Bindestrich als die amtliche richtige festgesetzt. |
| 39 | Entsprechend dem Gesetz zur vorläufigen Ordnung der Staatsgewalt in Preußen vom gleichen Tage. |
| 40 | Danach wird das kommunale Wahlrecht demokratisiert. Die Amtsdauer der Amtsvorsteher (Stellvertreter) endigt mit dem 31. 10. 1919. Bis zum 31. 8. 1919 haben die Kreistage Neuwahlen der Amtsvorsteher (Stellvertreter) vorzunehmen. Die Amtsvorsteher (Stellvertreter) werden zukünftig ohne zeitliche Begrenzung der Amtszeit gewählt und vom Oberpräsidenten bestätigt. |
| 41 | Regierungsbezirk Oppeln. |
| 42 | Mit den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz. |
| 43 | Entsprechend der Verfassung des Freistaats Preußen vom 30. 11. 1920. |
| 44 | Danach sind unter anderem die bestehenden selbständigen Gutsbezirke aufzulösen. Bis zur Auflösung des einzelnen Gutsbezirks finden die für die Landgemeinden geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sie nicht das Bestehen einer Gemeindevertretung (Gemeindeversammlung) zur Voraussetzung haben. |
| 45 | 17,0180 ha. |
| 46 | Südlich der Oder. |
| 47 | Südlich der Oder. |
| 48 | Nördlich des Mochbern-Strachwitzer Weges gelegener Teil. |
| 49 | Nördlich der Umgehungsbahn gelegener Teil. |
| 50 | Nördlich der Umgehungsbahn gelegener Teil. |
| 51 | Südlich der Oder. |
| 52 | Südlich der Oder. |
| 53 | Strachate. |
| 54 | Enklave, welche südwestlich durch die Oder, südöstlich durch die Gemarkung Jeltsch iund nordöstlich und nördlich durch die Gemarkung Rattwitz im Kreise Ohlau begrenzt wird; insgesamt 41,3303 ha einschließlich 14,7170 ha Oderstrom. |
| 55 | 1925: 92.208 Einwohner. |
| 56 | Entsprechend dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs vom 30. 1 1934. |
| 57 | 0,3792 ha. |
| 58 | 0,4003 ha. |
| 59 | 2,8486 ha. |
| 60 | Danach obliegen in der Kreisstufe - die Menschenführung dem Kreisleiter der NSDAP, - die Verwaltung dem Landrat beziehungsweise dem Oberbürgermeister. Jede gegenseitige Einmischung ist zu unterlassen. Alle Stellen sollen aber eng und verständnisvoll zusammenarbeiten. |
| 61 | 725 Parzellen. |
| 62 | 2 Parzellen. |
| 63 | 1 Parzelle. |
| 64 | 0,1722 ha. |
| 65 | 18, 21, 13, 70, 47, 12, 10, 4 und 8, insgesamt 193 Parzellen. |
| 66 | 6 und 3, insgesamt 9 Parzellen. |
| 67 | 5, 3 und 38, insgesamt 46 Parzellen.. |
| 68 | 3 Parzellen. |
| 69 | 16 Parzellen. |
| 70 | 22 Parzellen. |
| 71 | 8 Parzellen. |
| 72 | 19 Parzellen. |
| 73 | 61 Parzellen. |
| 74 | 40 Parzellen. |
| 75 | 2 Parzellen |
| 76 | 3 Parzellen. |
| 77 | 16 Parzellen. |
| 78 | 3 Parzellen. |
| 79 | 50 Parzellen. |
| 80 | 11 Parzellen.. |
| 81 | 1 Parzelle. |
| 82 | 0,5070 ha. |
| 83 | 0,0382 und 0,1920 ha, d. h. insgesamt 0,2302 ha. |
| 84 | 1944: 102.622 Einwohner. |
| 85 | 11. 1853 pensioniert. |
| 86 | 5. 1862 zum Polizeipräsidenten in Breslau ernannt. |
| 87 | 11. 1896 zum Oberregierungsrat bei der Regierung in Oppeln ernannt. |
| 88 | 5. 1902 zum Oberregierungsrat ernannt und dem Regierungspräsidenten in Cöslin zugeteilt. |
| 89 | 9. 1923 zum Regierungsrat i. S. In Frankfurt a./O. ernannt. |
| 90 | 11. 1935 als Landrat versetzt nach Neumarkt. |
| 91 | 7. 1936 vorübergehend überwiesen an das Polizeipräsidium Essen. |
| 92 | 10. 1939 dem Reichskommissar für die Preisbildung zur aushilfsweisen Beschäftigung überwiesen; 10. 1941 zum Ministerialrat beim Reichskommissar für die Preisbildung ernannt. |
| 93 | 9. 1941 bei den Kämpfen im Osten gefallen. |
| 94 | Zur Zeit im Wehrdienst. |
| 95 | Bis 5. 1945. |
| 96 | 1813? gestorben. |
| 97 | 11. 3. 1939 zur Preußischen Provinzialrat enannt; bis 5. 1945? |
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Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 26. 6. 2026.